Strahlende Preisträger

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Wirtschaftsjunioren ehren pfiffige, erfolgreiche Absolventen der Hochschule

Von unserer Redakteurin Gertrud Schubert
"Ich wusste von Anfang an, dass diese Hochschule mich verändern würde."
          Heike Schenk
"Ich wusste von Anfang an, dass diese Hochschule mich verändern würde." Heike Schenk

Heilbronn - Drei kluge und ausgesprochen charmante Absolventen der Hochschule Heilbronn (HHN) haben den Preis der Wirtschaftsjunioren bekommen. Wie Festredner Hans-Jochen Beilke, Vorsitzender der Geschäftsführung von EBM-Papst, hielten sie sich völlig selbstverständlich an eine Regel der Mulfinger Weltfirma: "Wer seine Botschaft eindeutig und klar verständlich übermittelt, hat die besten Chancen, beachtet zu werden."

Selbst Daniel Schopp zog die Zuhörer in seinen Bann − obwohl er gar nichts sagen durfte. Nur "B.Eng." warf der Beamer als sein Bachelorthema an die Aulawand, kaum mehr durfte der frischgebackene Maschinenbau-Ingenieur verraten. Neff in Bretten, Hersteller von Backofen- und Dunstabzugshauben, hat ihm ein Schweigegebot auferlegt. Trotzdem, und wahrscheinlich gerade weil er was Gescheites für Dunstabzugshauben ersonnen hat, arbeitet Schopp jetzt bei den Brettenern. Schwäbelnd erzählte der Lauffener von seinem Werdegang: Abitur am Technischen Gymnasium Heilbronn, "nie wollte ich studieren", Ausbildung zum Vermessungsingenieur, dann doch an die Fachhochschule in Heilbronn, weil hier "der Praxisbezug sehr, sehr groß" ist.

Von ihrer "Bildungsreise", die vor vier Jahren in der HHN begonnen hat, berichtete die Betriebswirtin Heike Schenk: "Ich wusste von Anfang an, dass diese Hochschule mich verändern würde."

Ausland Die internationale Betriebswirtschaft hat sie nach Lyon, nach Nürnberg und ins indische Tumkur gebracht. Aus der Erfahrung erwuchs die Idee zu ihrer Bachelorarbeit: Sie untersuchte an den Beispielen der Firmen Würth und Schunk Fremdinvestitionen auf dem indischen Markt. Inzwischen ist die Balingerin Masterstudentin an der Universität Konstanz und hat ein klares Ziel vor Augen: "eine feste Stelle im internationalen, sehr gerne asiatischen Kontext".

So ganz klar war Annette Hille aus Lauffen nicht, auf was sie sich einließ, als sie sich in ihrer Masterarbeit in Unternehmensführung das weite Feld der Verrechnungspreise beackerte. Sie erstellte für konzerninterne Geschäfte der Firma Schunk mit ihren Niederlassungen im Ausland eine Konzeption. Jetzt bringt sie ihre BWL-Kenntnisse im Weinbaubetrieb ihrer Eltern ein. Ende Januar kommt ihr erstes Kind.

Mit Witz brachte Hans-Jochen Beilke EBM-Papst ins Gespräch und sicher auch bleibend in Erinnerung, nicht nur wegen der energieeffizienten Produkte. Denn ohne Lüfter der Mulfinger wäre die Dunstabzugshaube von Neff nichts.

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