Neckarwestheim vor WG-Fusion mit Besigheim?
Region - Die Fusion der Felsengartenkellerei Besigheim (FGK) mit der Weingärtnergenossenschaft Ilsfeld trägt bereits im ersten Jahr Früchte. Nicht nur Verkauf und Erlöse sind 2010 deutlich gestiegen, es wird auch kräftig investiert: Neben der Kelter in Ilsfeld soll noch 2011 mit dem Bau eines Lagers begonnen werden.
Region - Die Fusion der Felsengartenkellerei Besigheim (FGK) mit der Weingärtnergenossenschaft Ilsfeld trägt bereits im ersten Jahr Früchte. Nicht nur Verkauf und Erlöse sind 2010 deutlich gestiegen, es wird auch kräftig investiert: Neben der Kelter in Ilsfeld soll noch 2011 mit dem Bau eines Lagers begonnen werden. Kostenpunkt: 820 000 Euro. Und: Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum, die Weingärtner Neckarwestheim sollen mit der FGK fusionieren. Ende des Monats wird an beiden Orten abgestimmt.
Die WG Neckarwestheim gehört mit ihren 120 Mitgliedern und 45 Hektar Rebfläche zu den kleinen Genossenschaften in Württemberg. Ausbau und Abfüllung erfolgen bisher bei der WZG in Möglingen. "Der Betrieb ist gesund, aber Perspektiven sind wegen der Größe nicht gegeben", weist FGK-Vorstandsvorsitzender Dr. Götz Reustle auf Flächenverluste der Neckarwestheimer hin. Die FGK mit Sitz in Hessigheim hat derzeit 1500 Mitglieder mit rund 650 Hektar Anbaufläche. "Von der Sortenstruktur passt es", ist Reustle zuversichtlich, dass der Zusammenschluss zustande kommt.
Gerhard Habermaaß ist mit der Entwicklung der FGK zufrieden. Das Vorstandsmitglied aus Ilsfeld bewertet den Neubau eines Lagers als Stärkung des Standorts in der Schozachtalkommune. Von diesem sollen künftig die Lieferungen an die Discounter abgewickelt werden.
2010 belief sich der Umsatz auf 17,4 Millionen Euro (plus 17 Prozent). Die Verkaufsmenge nahm um knapp elf Prozent auf 5,9 Millionen Liter Wein zu. Allerdings wurden nur 3,85 Millionen Liter erzeugt. bif
Stimme.de