Kokainhaltige Cola aus den Regalen verbannt

  
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Region Heilbronn - Das Verbraucherministerium Baden-Württemberg hat gestern die Anordnung gegeben, Cola der Marke Red Bull aus dem Handel zu nehmen. Vorerst gilt der Verkaufsstopp allerdings nur für die Produktionschargen des Getränks, in denen Spuren des Betäubungsmittels Kokain nachgewiesen wurden, sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage.

Von Werner Tewes

Nach dem Fund von Kokainspuren in der Cola von Red Bull haben mehrere Bundesländer das Getränk aus dem Verkehr gezogen. (Bild: dpa)
Nach dem Fund von Kokainspuren in der Cola von Red Bull haben mehrere Bundesländer das Getränk aus dem Verkehr gezogen. (Bild: dpa)
Region Heilbronn - Das Verbraucherministerium Baden-Württemberg hat gestern die Anordnung gegeben, Cola der Marke Red Bull aus dem Handel zu nehmen. Vorerst gilt der Verkaufsstopp allerdings nur für die Produktionschargen des Getränks, in denen Spuren des Betäubungsmittels Kokain nachgewiesen wurden, sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage. Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe hatte bereits kurz nach dem Fund erster Kokainspuren in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Mittwoch sogar sämtliche Red-Bull-Cola-Dosen aus den Sortimenten ihrer Märkte Kaufland und Handelshof genommen.

Geringe Mengen

Man habe vorsorglich gehandelt, sagte eine Firmensprecherin. Bis auf Weiteres werde Red-Bull-Cola in den Supermärkten der Gruppe nicht mehr verkauft. Zunächst wolle man die Untersuchungen des Verbraucherministeriums abwarten, hieß es aus Neckarsulm. Ob es sich bei den Kokainspuren um einen isolierten Produktionsfehler handelt oder um ein grundsätzliches Problem, soll jetzt überprüft werden.

Stichproben

Laut Verbraucherministerium werden Lebensmittelkontrolleure in den nächsten Tagen Stichproben von Red-Bull-Cola-Dosen auch aus anderen Produktionschargen nehmen. Zusätzlich würden Cola-Produkte anderer Marken auf möglichen Kokaingehalt getestet, hieß es aus Stuttgart. Das Verbraucherministerium betont aber auch, dass die bisher erzielten Ergebnisse kein Grund zur Panik seien. Die in den Tests nachgewiesenen Mengen Kokain seien nicht gesundheitsgefährdend.

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