Käthchen-Wahl: Sechs Finalistinnen hoffen auf den Sieg
Am Freitag kürt eine Jury bei der Käthchenwahl die neue Repräsentantin der Stadt. Wer ist Ihre Favoritin?
Am Freitag gilt es. Dann müssen sechs Finalistinnen die Jury bei der 23. Käthchenwahl in der Kreissparkasse überzeugen. Nina Creyaufmüller, Michelle Drauz, Corinna Hotzy, Lea Marino, Madeline Moros und Vanessa Stockbauer haben sich beim Vorentscheid durchgesetzt und beim schriftlichen Test am besten abgeschnitten.
Sie wollen Käthchen von Heilbronn oder zumindest eine der beiden Stellvertreterinnen werden.
Das Wahlprozedere wurde verändert. Die Wissensprüfung ist auch deshalb bereits Bestandteil der Vorauswahl, um dem Wahlabend selbst mehr Schwung zu verleihen. Dort sollen sich nur noch sechs der anfangs 13 Kandidatinnen präsentieren, denen die meisten Chancen eingeräumt werden.
Ohne den Test im Nacken zu haben, könnten die jungen Frauen "ohne Stress und ganz entspannt" auftreten, meint Jörg Plieschke, bei der Heilbronn Marketing GmbH für den Bereich Veranstaltungen zuständig.
Über die jungen Frauen wurden kurze Filme gedreht, die sie in ihrem persönlichen Umfeld mit Familie und Freunden zeigen. Die Clips werden beim Wahlabend dem Publikum und der Jury gezeigt − so, wie man es von der Wahl zur Weinkönigin kennt. Die Finalistinnen kommen sowohl in sportlicher Kleidung als auch im Abendkleid auf die Bühne und stellen sich im Gespräch mit Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer den Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen. "Die künftigen Käthchen wollen wir aktiver einbinden", verspricht HMG-Geschäftsführer Steffen Schoch.
Die Repräsentantin der Stadt soll nicht mehr, wie in früheren Jahren oft noch üblich, "nur nebendran stehen". Käthchen sollten auch selbst mal eine Rede halten können. Dafür gibt es Unterstützung seitens der HMG in Form von Schulungen in Rhetorik und Small-Talk sowie einem Knigge-Kurs. Neben dem Dienstfahrzeug teilen sich das Käthchen und ihre Stellvertreterinnen Abos für Theater und Konzerte.

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