3,7 Grad Wassertemperatur: Eisschwimmer am Breitenauer See
Sind 3,7 Grad Wassertemperatur zu kalt, um baden zu gehen? Genau richtig, finden die vier Männer, die sich am Sonntagmorgen am Breitenauer See eingefunden haben, um für die internationale Meisterschaft zu trainieren.
Sind 3,7 Grad Wassertemperatur zu kalt, um baden zu gehen? Genau richtig, finden die vier Männer, die sich am Sonntagmorgen am Breitenauer See einfinden. „Unter fünf Grad sollte es schon haben für internationale Meisterschaften“, sagt Ralf Schwemmer aus Heilbronn. Und für Meisterschaften trainieren sie ja.
Bestaunt von zahlreichen Weihnachtsmarktbesuchern machen sich Schwemmer und seine Kumpels Claus-Peter Gebauer aus Weinsberg, Martin Tschepe aus Korb und Matthias Leers aus Heilbronn bereit. Seit zwei Jahren gehen sie und weitere Freunde hier regelmäßig auch in der kalten Jahreszeit ins Wasser, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Zwei Jungs können es nicht glauben. Sie holen dünne Eisplatten aus dem Wasser und fragen: „Gehen die jetzt da rein?“ Ja, so sieht es aus. Bekleidet mit Badehose und Bademütze machen sich die Männer nun auf eine Runde durch den See: an der ersten Liegeinsel vorbei bis zur zweiten. 200 Meter hin, 200 Meter zurück. Claus-Peter Gebauer dreht heute allerdings schon etwas früher wieder um. „Ich bin nicht ganz so gut trainiert zurzeit“, sagt er, als er mit geröteter Haut aus dem Wasser kommt. Der Körper müsse eben lernen, mit den extremen Temperaturen zurechtzukommen. Spaß gemacht hat es trotzdem.
Einen Spruch hat die Gruppe übrigens auch schon: „Wir sind die Normalen“ steht auf ihrer Tasse.

Stimme.de