Güglingen

Neue Feuerverzinkerei ist genehmigt

  
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Güglingen - Zur Übergabe der Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb der neuen Feuerverzinkerei des Gerüstsystem-Herstellers Layher kam Regierungspräsident Johannes Schmalzl aus Stuttgart persönlich nach Eibensbach.

Übergabe der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung: (von links) Regierungspräsident Dr. Johannes Schmalzl, Steffen Langer (RP), Dr. Helmut Kreller, Carolin Langer, Georg Layher, Bernhard Frisch (alle Firma Layher).
Foto: privat
Übergabe der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung: (von links) Regierungspräsident Dr. Johannes Schmalzl, Steffen Langer (RP), Dr. Helmut Kreller, Carolin Langer, Georg Layher, Bernhard Frisch (alle Firma Layher). Foto: privat

Güglingen - Zur Übergabe der Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb der neuen Feuerverzinkerei des Gerüstsystem-Herstellers Layher kam Regierungspräsident Johannes Schmalzl aus Stuttgart persönlich nach Eibensbach. "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, in nur viereinhalb Monaten die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die neue Verzinkerei der Firma Layher zu erteilen", so Schmalzl. "Rasche Genehmigungsverfahren stärken den Wirtschaftsstandort."

Die neue Anlage kann jährlich 80.000 Tonnen an Material verzinken. Sie macht die Gerüste witterungsbeständig und schützt sie vor Korrosion. Sie ersetzt die 1970 errichtete alte Verzinkerei I und ist nach Mitteilung des Regierungspräsidiums ebenso nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet wie die bereits 2009 gebaute Verzinkerei II. Layher kann damit über eine Produktionskapazität von insgesamt 164.000 Tonnen im Jahr verfügen.

Anlage braucht weniger Energie

In der Anlage, die Ende 2013 in Betrieb gehen soll, werden Zinküberzüge auf die Stahlteile angebracht. Dies erfolgt in mehrstufigen Verfahren durch Tauchprozesse, unter anderem in schmelzflüssiges Zink mit einer Temperatur von 450 Grad Celsius.

Trotz einer Erhöhung der Produktionskapazität um etwa 50 Prozent wird die neue Verzinkerei ungefähr zehn Prozent weniger Energiebedarf, sechs bis zehn Prozent geringere Lärmauswirkungen und 25 Prozent weniger Abwasseranfall erbringen. Der Schadstoffausstoß unterschreitet die Bagatellmassenströme der gesetzlichen Regelungen um mehr als 80 Prozent. Und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter werden deutlich verbessert. red

 

 

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