Leserreise Hamburg: Leinen los beim Hafengeburtstag

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Hamburg - Rund 1,5 Millionen Besucher aus aller Welt lockte der 824. Hafengeburtstag im Mai nach Hamburg. Mit dabei: 32 Leserinnen und Leser der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme mit dem Heilbronner Reiseunternehmen Gross International.

Von Milva-Katharina Klöppel


Hamburg - Rund 1,5 Millionen Besucher aus aller Welt lockte der 824. Hafengeburtstag im Mai nach Hamburg. Mit dabei: 32 Leserinnen und Leser der Heilbronner Stimme, Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme mit dem Heilbronner Reiseunternehmen Gross International. Sie erlebten das weltweit größte Hafenfest hautnah.

Prominenter Gast war das Segelschulschiff „Gorch Fock“, das die Einlaufparade am Donnerstag anführte. Auch der Titel Publikumsliebling unter den mehr als 300 Schiffen aus aller Herren Länder ging an das Segelschulschiff der Marine, das laut Bundeswehr mehr als 12.000 Schaulustige besichtigten. Insgesamt 90.000 Menschen wurden auf den Schiffen insgesamt gezählt.

Auch die Leserinnen und Leser gingen zwei Mal an Bord. Auf einer für den Hamburger Hafen typische Barkasse ging es durch die Speicherstadt und auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Hamburg“ die Elbe flussabwärts.

Dass Menschenmassen zum Hafengeburtstag gehören wie das Wasser in der Elbe, stellte die Unterländer Reisegruppe bei der Einlaufparade fest. Nachdem der Bürgermeister der Hansestadt, Olaf Scholz, auf dem Museumsschiff „Rickmer Rickmers“  die Schiffsglocke geläutet hatte, zogen rund 300 Schiffe in den Hafen ein. Zu Begrüßung gab es einige Salutschüsse. Auch das Kreuzfahrtschiff „Europa 2“ und das Museumsschiff „Cap San Diego“ fuhren in der Parade mit. Selbst durch einen kräftigen Regenschauer ließen sich die vielen Schaulustigen nicht stören.

Nach Angaben der Veranstalter waren Zehntausende gekommen. Italien war mit der Region Ligurien übrigens Partnerland des Hafenfestes. So kamen die Baden-Württemberger nicht nur in den Genuss von Backfisch und Bier, sondern auch von viel Pizza und Wein. Rund 500 Buden waren an den Landungsbrücken bis zum Altonaer Fischmarkt aufgebaut.

Während die meisten Freunde des Maritimen das Spektakel nur vom Land aus beobachten konnten, wurden die Stimme-Leserinnen und -Leser zu richtigen Wasserratten. Eine Nacht verbrachten alle auf der MS Hamburg, einem mit höchstens 400 Passagieren an Bord verhältnismäßig kleinen Kreuzfahrtschiff. Erst im Juni des vergangenen Jahres  wurde das Schiff der Plantours Kreuzfahrten feierlich in der Freien Hansestadt getauft. Natürlich durfte auch der obligatorische Besuch auf der Reeperbahn nicht fehlen.

Immerhin erhielt die Straße vom Millerntor bis zum Nobistor im Stadtteil St. Pauli ihren Namen von den Taumachern und Seilern, den sogenannten Reepschlägern. Sie benötigten für die Herstellung von Schiffstauen eine lange, gerade Bahn. Berühmt wurde die sündige Meile durch den Film „Große Freiheit Nr. 7“ von 1943 mit Hans Albers. Kein Wunder, dass auch die Stimme-Reisegruppe nicht umhin kam, mit dem Nachtwächterführer das Lied „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ anzustimmen.

„Kein Fest in Hamburg steht mehr für Weltoffenheit und Internationalität als der Hafengeburtstag“, lautet das Fazit von Senator Frank Horch, Präses der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Dem können sich die Besucher aus Heilbronn, Hohenlohe und dem Kraichgau nur anschließen. Und für viele steht fest: In Hamburg sagt man Tschüss – das heißt: Auf Wiedersehen!       

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