Heilbronn

Kaco-Neubau in Kirchardt wird konkret

   | 
Lesezeit  1 Min
Erfolgreich kopiert!

Die Errichtung der 25 Millionen Euro teuren Zentrale soll Anfang 2017 beginnen. Drei Werke werden zusammengelegt

Von unserem Redakteur Jürgen Paul
Diese Animation gibt einen ersten Eindruck davon, wie der neue Kaco-Stammsitz in Kirchardt einmal aussehen soll. Mitte 2018 soll er eröffnet werden.
Animation: Kaco
Diese Animation gibt einen ersten Eindruck davon, wie der neue Kaco-Stammsitz in Kirchardt einmal aussehen soll. Mitte 2018 soll er eröffnet werden. Animation: Kaco  Foto: kaco

 Der Umzug des Autozulieferers Kaco Dichtungssysteme nimmt Formen an. Wie Geschäftsführer Markus Schwerdtfeger der Heilbronner Stimme mitteilte, soll Anfang 2017 mit dem Bau der neuen Firmenzentrale in Kirchardt begonnen werden. "Die Eröffnung ist Mitte 2018 geplant", sagt Schwerdtfeger zum "sehr anspruchsvollen" Zeitplan.

Konzentration

Wie berichtet verlagert das Heilbronner Traditionsunternehmen seinen Sitz von der Rosenbergstraße nach Kirchardt. Dort betreibt Kaco seit den 1970er Jahren ein Werk, in dem Kunststoffe und Kautschukmaterialien für die gesamte Gruppe gemischt werden.

Außerdem produzieren die 182 Mitarbeiter in Kirchardt Radialwellendichtungen, Kurbelwellenflansche, Schaltkolben und Gummibälge. Aus dem in die Jahre gekommenen beengten Stammwerk in Heilbronn werden 361 Mitarbeiter in den Kraichgau wechseln. Auch die 72 Mitarbeiter, die im Talheimer Werk Wasserpumpengleitringdichtungen für Pkws und Lkws montieren, werden bald in Kirchardt arbeiten.

Der Neubau wird aus mehreren Gebäuden bestehen, die Gesamtfläche beträgt 19.500 Quadratmeter. Die beiden Kaco-Bestandsgebäude werden in das Ensemble integriert, die Neubauten um die vorhandenen Werke platziert. Blickfang wird das etwas höher gelegene Technikum in U-Form sein. 25 Millionen Euro lässt sich der chinesische Kaco-Mehrheitseigner Zhongding den neuen Firmensitz nach Angaben von Schwerdtfeger kosten. Kaco erwirtschaftete 2015 einen Umsatz in Höhe von 185 Millionen Euro.

Freude

Markus Schwerdtfeger und sein Kollege Richard Ongherth sind froh, dass es bald losgeht. "Wichtig ist, dass wir in Kirchardt alles unterkriegen und dabei insgesamt sogar weniger Fläche benötigen als bisher", sagt Schwerdtfeger.

Die auch von Zhongding gewünschte Konzentration an einem Standort war auch der Grund dafür, dass der Neubau nicht wie ursprünglich geplant in den Böllinger Höfen realisiert wird. Denn die Mischerei hätte auf jeden Fall in Kirchardt bleiben müssen.

 

 

Nach oben  Nach oben