Greifenwarte startet Saison auf Burg Guttenberg

  
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Haßmersheim - Ihre Kreise hoch über der mittelalterlichen Stauferburg Guttenberg in Haßmersheim ziehen sie schon seit rund zwei Wochen. So richtig los ging es für Adler, Geier & Co. aber erst an diesem Wochenende.

Von unserem Redakteur Wolfgang Müller

Hoch über dem Neckartal präsentiert Falkner Torsten Leleux unter anderem den europäischen Seeadler Corbas. Fotos: Mario Berger
Hoch über dem Neckartal präsentiert Falkner Torsten Leleux unter anderem den europäischen Seeadler Corbas. Fotos: Mario Berger

Haßmersheim - Ihre Kreise hoch über der mittelalterlichen Stauferburg Guttenberg in Haßmersheim ziehen sie schon seit rund zwei Wochen. So richtig los geht es für Adler, Geier & Co. aber erst seit dem vergangenen Wochenende.

Zwei Mal täglich gehen die Vögel der Deutschen Greifenwarte etwa eine Stunde lang in die Luft. Oder die Greife gleiten während der Flugschau so knapp über die Köpfe der Zuschauer hinweg, als ob sie den staunenden Gästen den Scheitel ziehen wollten. Torsten Leleux und seine vier Falknerkollegen starten in die Saison.

Über die Köpfe der Zuschauer auf den Tribünen hinweg gleiten die Greifvögel.
Über die Köpfe der Zuschauer auf den Tribünen hinweg gleiten die Greifvögel.
Neue Tribüne

Rund 20 Kubikmeter Holz und Stahl wurden für die neue Tribüne verbaut und sorgen beim Publikum künftig für mehr Komfort. "Denn die Bänke haben jetzt Rückenlehnen", sagt Silke von Gemmingen. Rund 70.000 Euro hat die Greifenwarte dafür investiert. Und auch der Rundgang durch die Volieren wartet mit Neuerungen auf. Helle Vitrinen informieren über das Leben der Vögel.

Silke von Gemmingen freut sich über die  restaurierten Fenster im Bergfried.
Silke von Gemmingen freut sich über die restaurierten Fenster im Bergfried.
Burgmuseum geöffnet
 
Mit den Osterferien hat auch das Burgmuseum wieder täglich geöffnet. In den alten Bergfried hat Burgherr Bernolph von Gemmingen kräftig investiert. Für mehr als 100.000 Euro wurden die 200 Jahre alten bleiverglasten Fenster in der oberen Türmerstube restauriert. Darüber hinaus wurde die 40 Meter hohe Aussichtsplattform mit hiesigem Sandstein neu verlegt.
 
"Der Bergfried gehört zum ältesten Teil der Burg. Wir freuen uns, dass wir ihn wieder in das Licht rücken können, das ihm gebührt", so von Gemmingen. Rund 30.000 Euro steuerte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bei.
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