Gewaltige Schritte beim Umsatz
Die Hohenstein Institute in Bönnigheim peilen beim Umsatz jetzt die 50-Millionen-Marke an. Die 370 Mitarbeiter am Standort hoch über Hohenstein finden kaum noch Platz. Im Oktober wird das Unternehmen, das weltweit zu den bedeutendsten unabhängigen Forschungs- und ...

Die Hohenstein Institute in Bönnigheim peilen beim Umsatz jetzt die 50-Millionen-Marke an. Die 370 Mitarbeiter am Standort hoch über Hohenstein finden kaum noch Platz. Im Oktober wird das Unternehmen, das weltweit zu den bedeutendsten unabhängigen Forschungs- und Prüfungseinrichtungen im textilen Sektor zählt, eine neun Millionen Euro teure Erweiterung einweihen.
Der nächste Bau steht bereits bevor: Die medizinischen Labore mit einer Grundfläche von 400 Quadratmetern werden für über eine Million Euro aufgestockt. Hier sitzen 30 Human-, Mikro- und Molekularbiologen sowie Mediziner und Textilwissenschaftler.
Die Forschungseinrichtung in Familienhand wird ihr 1,3 Hektar großes Areal rund um Schloss Hohenstein in den kommenden Jahren um knapp ein Hektar fast verdoppeln.
Zufrieden mit dieser Entwicklung ist Professor Stefan Mecheels, der das Familienunternehmen in dritter Generation leitet. 1995 hat er die Unternehmensführung von seinem Vater übernommen. Damals gab es keine Auslandsbüros. Und nun? Seit Juli 2012 wurde die Zahl der Agenturen weltweit von 27 auf 43 in über 30 Ländern gesteigert. Sie kontrollieren vor Ort Produktionsbedingungen und Ware. Proben der Stoffe werden nach Hohenstein geliefert.
4000 Kunden setzen auf deutsche Qualität und die Prüfung in Hohenstein. Zudem ist die anwendungsorientierte Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren in Zusammenarbeit mit der Industrie ein wichtiges Standbein. 560 Mitarbeiter beschäftigt Mecheels weltweit.
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