Arbeiten im Lamm werden Monate dauern

  
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Löwenstein - Nach dem Großbrand, der auch das Traditionslokal in der Löwensteiner Ortsdurchfahrt stark beschädigte, weiß die Inhaberfamilie noch nicht, wie es weiter gehen soll.

Von Nelli Nickel

Löwenstein - Die Fenster stehen sperrangelweit offen, auf dem Sims liegt ein zusammengerollter Teppich. Die Familie Assenheimer versucht den Brandgeruch im Gasthaus Lamm zu vertreiben. Nach dem Großbrand, der auch das Traditionslokal in der Löwensteiner Ortsdurchfahrt stark beschädigte, weiß die Inhaberfamilie noch nicht, wie es weiter gehen soll.

„Der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt. Das erste Stockwerk ist massiv beschädigt durch Rauch und Löschwasser“, erklärt Matthias Assenheimer. Zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder führt er das Lokal in fünfter Generation.



Mit einem Sachverständigen hat die Familie die Schäden vor einigen Tagen in dem Gebäude begutachtet. Während der Gastraum noch intakt ist, muss ab dem ersten Stockwerk, in dem sich auch die Gästezimmer befinden, alles neu gemacht werden, berichtet Assenheimer. Die Sanierung wird einige Monate in Anspruch nehmen. So lange bleibt der Gasthof zu.

Ein Obdach für diese und weitere Geschädigte musste die Stadt nicht suchen, alle Familien haben bei ihren Verwandten und Bekannten Unterschlupf gefunden, berichtet Bürgermeister Klaus Schifferer. Aber: „Die Betroffenen sind ziemlich überfahren worden von der Situation“, sagt der Schultes. Deshalb unterstützt die Kommune die Betroffenen dabei, Unterlagen wie Bauakten für Gebäudebrandversicherungen herauszusuchen und bei bürokratischen Angelegenheiten Hilfestellung zu geben.



Die Schulstraße ist wegen eines einsturzgefährdenden Gebäudes noch immer gesperrt. „Gott sei Dank sind Schulferien“, meint Schifferer im Hinblick auf den Schulbus, der die letzten Tage hier nicht mehr passieren konnte. In den nächsten Tagen soll das Gebäude abgebrochen werden, dann könnte auch die Sperrung aufgelöst werden, hofft der Bürgermeister.





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