Bad Wimpfen

Trachten und eigene Währung für Talmarkt

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Bad Wimpfen - Sie rollt wieder, die Talmark. Die eigene Wimpfener Währung und das Festbier für die 1047. Auflage des Talmarkts vom 28. Juni bis 3. Juli wurden jetzt vorgestellt.

Von Ute Plückthun

Organisatoren, Akteure und Gemeinderäte stießen mit dem frisch gebrauten Sonderfestbier auf die vierte Auflage der Talmark und den 1047. Talmarkt an: (von links) Michael Lehner, Jochen Großkopf, Claus Brechter, Gabriela Fischer, Otto Gollerthan, Bernd Angelberger, Martin Ramsperger und Helmut Schmiedeknecht
Organisatoren, Akteure und Gemeinderäte stießen mit dem frisch gebrauten Sonderfestbier auf die vierte Auflage der Talmark und den 1047. Talmarkt an: (von links) Michael Lehner, Jochen Großkopf, Claus Brechter, Gabriela Fischer, Otto Gollerthan, Bernd Angelberger, Martin Ramsperger und Helmut Schmiedeknecht
Bad Wimpfen - Sie rollt wieder, die Talmark. Zum vierten Mal und in einer Auflage von 25000 Stück. Bürgermeister Claus Brechter versicherte von der Wimpfen eigenen Währung, die während des Talmarkts vom 28. Juni bis 3. Juli neben dem Euro gilt: "Mit zehn Prozent bietet sie die höchste Rendite weit und breit." Immerhin erhält man für 45 Euro im Vorverkauf, der bis zum 27. Juni dauert, 50 Talmark.

Zugleich präsentierte Michael Lehner von der Dinkelacker-Schwaben Bräu das frisch gebraute Festbier. Als "untergärig, in der Farbe dunkel, malzig und süffig" beschrieb der Gebietsverkaufsleiter das Sonderfestbier mit 5,1 Prozent Alkohol und einer Stammwürze von 12,4 Prozent.

Gewerbeschau während des Marktes

Festwirt Otto Gollerthan sieht dem Talmarkt nicht nur als gebürtiger Wimpfener mit Freude entgegen. Er ist schon 35 Jahre als Gastronom auf dem Tradtionsfest vertreten, das in diesem Jahr in der 1047. Auflage geht. Als Festwirt eines Zeltes mit insgesamt 800 Sitzplätzen, 100 davon im Biergarten, wird es seine zweite Saison sein. Es hat von elf Uhr morgens bis ein Uhr nachts geöffnet, am Freitag und Samstag bis zwei Uhr.

Zum vierten Mal findet zudem die Gewerbeschau parallel zum Talmarkt statt. Sie kostet keinen Eintritt. "Der Standort beim Riesenrad hat sich im vergangenen Jahr bewährt", sagt Marktmeister Jochen Großkopf. Über 40 regionale und überregionale Aussteller hat er verzeichnet, sodass die beiden Zelte ebenso wie der Außenbereich vergrößert werden.

Neue Fahrgeschäfte

Großkopf berichtet außerdem von 130 Händlern für den Krämermarkt, darunter vier Teleshoppern und ein Marktschreier mit Obst und Nudeln. Als Neuheiten bei den Fahrgeschäften beschreibt er das Überkopffahrgeschäft "The King", das Rundfahrgeschäft "ParKouR" und die neue Geisterbahn "Fahr zur Hölle".

Überall auf dem Festgelände kann mit der Talmark bezahlt werden. Sie wird nicht gegen Bargeld umgetauscht, gewechselt oder als Euro rückerstattet.

 

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