Sportler fiebern neuem Sportpark entgegen

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Bad Friedrichshall Hauptversammlung des FSV - Ehrungen verdienter Mitglieder und erfolgreicher Sportler

Von Edgar Herterich

BAD FRIEDRICHSHALL - Für den Friedrichshaller SV, dem mit 3305 Mitgliedern zweitgrößten Sportverein im Sportkreis Heilbronn, stand laut Präsident Volker Lunczer „ erneut unser großes Projekt Sportpark im Mittelpunkt“. Für den Bauabschnitt „Hochbau“ mit Sporthalle, Umkleideeinheiten für den Außenbereich, Vereinsräumen und Gaststätte begann der Endspurt. Am 18. Mai nimmt der Verein seine neue Heimat in Betrieb. Gleichzeitig mit der Einweihung des Sportparks wird auch die Sportpark-Gaststätte eröffnet.

Lunczer dankte allen Helfer, vor allem dem Präsidiumsmitglied, Bauaufsichtsleiter und Kontrolleur für Termine und Kosten, Peter Englerth. Dass der FSV auch neben dem Großprojekt Sportpark in 2006 sehr aktiv war und ein reges und abwechslungsreiches Abteilungsleben besteht, wurde aus den Berichten der Abteilungsleiter offenkundig.

Betha Dietz stellte fest, jeder zehnte Bad Friedrichshaller Bürger ist Mitglied in der Turnabteilung, der 1886 aktive und passive Mitglieder im Alter von zwei bis über 80 Jahre angehören. Diese werden in den fünf städtischen Sporthallen von 47 Übungsleitern in den Gruppenstunden betreut.

Leichtathletik-Abteilungsleiter Olaf Hilmer berichtete ebenfalls über ein erfolg- und ereignisreiches Jahr. Sportler aller Altersgruppen erzielten bei Wettkämpfen auf Kreis-, Bezirks- und überregionaler Ebene gute Ergebnisse. Laut Fußball-Abteilungsleiter Andreas Friederich ist die erste Mannschaft „voll im Aufstiegsrennen“. Die zweite Mannschaft belegt ebenfalls einen guten Tabellenplatz, die 17 Jugendmannschaften beteiligen sich an den Rundenspielen, wobei der C-Jugend sogar den Aufstieg von der Bezirksstaffel in die Landesstaffel schaffte.

Ottmar Leibfried verkündete nicht ohne Stolz, das Jahr 2006 mit drei Meisterschaften sei eines der erfolgreichsten Jahre in der jüngeren Vergangenheit der Tischtennis-Abteilung gewesen. Stellvertretender Leiter Axel Küchenmeister sagte, der Umbau und die Erweiterung der Stockbahnanlage im Seetal sei eine „große Muskelhypothek“ für die 30 freiwilligen Helfer gewesen, die über 3100 Arbeitsstunden leisteten. Vor allem über die Verjüngung der Volleyballabteilung insbesondere im Spielbetrieb berichtete Leiter Heiner Figgemeier.

Bürgermeister Peter Dolderer würdigte die super Leistungen des „Aushängeschildes FSV“. Auch er freute sich über die kurz bevorstehende Sportpark-Einweihung und hoffte, der momentan ins Stocken geratene städtische Bauplatzverkauf möge bald wieder zunehmen, damit auch die restlichen Bauarbeiten für das „Jahrhundertbauwerk Sportpark“ rasch durchgeführt werden können.

Nach einstimmiger Entlastung des gesamten Präsidiums wurden für zwei Jahre einstimmig gewählt: Präsident Volker Lunczer, Stellvertretender Präsident Helmut Müller, die Präsidiumsmitglieder Peter Englerth und Anton Friederich, die Beisitzer im Vereinsrat Alexander Preuß/Arthur Gehring/ Hildegard Köttig/ Steffen Ziegler; die Kassenprüfer Wolfgang Beger und Armin Frey. Bestätigt wurden die Abteilungsleiter Ludwig Schell (Eisstock), Betha Dietz (Turnen), Heiner Figgemeier (Volleyball), Olaf Hilmer (Leichtathletik).

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