Gundelsheim ist bekannt in Awasa

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Projekt Wandern für Afrika der Horneckschule hat in 20 Jahren 185 615 Euro an Spenden gebracht

Von Martin Oheim
Die Horneckschüler übergaben Bischof Lorenzo Ceresoli einen Scheck. Mit dabei Rektor Bruno Ahrens (links), Pater Carlo, Zweiter von rechts, sowie der Organisator der Aktion (rechts), Anton Gurt. (Foto: Martin Oheim)
Die Horneckschüler übergaben Bischof Lorenzo Ceresoli einen Scheck. Mit dabei Rektor Bruno Ahrens (links), Pater Carlo, Zweiter von rechts, sowie der Organisator der Aktion (rechts), Anton Gurt. (Foto: Martin Oheim)

Allein in diesem Jahr kamen bei dieser tollen Hilfsaktion über 16 000 Euro zusammen. Die von dem Lehrer Anton Gurt organisierte Aktion funktioniert ganz einfach: Die Schüler der Horneckschule erhalten von Personen aus ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis pro gewandertem Kilometer einen bestimmten Betrag.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Schulhof der Horneckschule wurden jetzt 8175 Euro an den Bischof der Diözese Awasa in Äthiopien, Lorenzo Ceresoli übergeben.

Der Kontakt in das Entwicklungsland war durch den Vorsitzenden des Vereins Aktion hungernde Kinder , Norbert Linsler zustande gekommen, der zusammen mit seiner Frau Helga seit Jahren Geld für die Projekte in Äthiopien sammelt. Zusammen mit Pater Giano Carlo befand sich der Bischof jetzt auf Besuch in Europa.

Nachdem die Gundelsheimer Schüler bereits in den vergangen Jahren Geld für Schulprojekte in Äthiopien gesammelt haben, wollte Bischof Ceresoli es nicht versäumen vor seinem Rückflug nach Afrika den Schülerinnen und Schülern der Horneckschule einen Besuch abzustatten. Gundelsheim ist bekannt in der Diözese Awasa , rief der Bischof den auf dem Schulhof versammelten Schulklassen in englischer Sprache zu. Und weiter: Es ist den Menschen ein Bedürfnis Dank an die Gundelsheimer Schüler zu sagen.

Zuvor berichtete Pater Carlo über die schulische Entwicklung in dem afrikanischen Staat. Nach seinen Berichten wissen die Gundelsheimer Schulgänger nun, dass die Kinder in dem Entwicklungsland jeden Tag bis zu zehn Kilometer Fußmarsch zurücklegen müssen, um zur Schule zu kommen.

Mit den Spenden können einerseits ganze Schulen gebaut werden oder andererseits die Anzahl der Klassenstufen durch neue Schulräume finanziert werden. Denn bisher endet die Schulausbildung mit der Klassenstufe sechs. Der Besuch bis zur achten Klasse kann mit den Spenden angestrebt werden.

Mit der erfolgreich abgeschlossen Schulausbildung ist es den Menschen in Äthiopien möglich, einen Beruf zu erlernen und dadurch später die gegründete Familie selbständig zu ernähren.

Nachdem der Unterstufenchor unter der Leitung von Lehrerin Anke Ditsch mit dem Vortrag Lieder die wie Brücken sind die Freundschaft symbolisch noch einmal symbolisch unterstrich, schloss die erfreuliche Scheckübergabe mit dem freundlichen Segen des Bischofs für alle , die am Projekt Wandern für Afrika beteiligt sind.

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