Gemütliches Feiern am Neckarstrand

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Großer Andrang und gute Stimmung bei 39. Kornlupferfest

Von Peter Klotz
Essen, trinken, wohlfühlen: Das Kornlupferfest bietet alles. Fotos:
Essen, trinken, wohlfühlen: Das Kornlupferfest bietet alles. Fotos:  Foto: Peter Klotz

Ganz angenehm wurden die Temperaturen erst nach 22 Uhr und da entschlossen sich auch die beiden Offenauer Sandra und Achim Bauer, runter aufs Kornlupferfest zu gehen. Unten am Neckar waren um diese Uhrzeit noch viele Menschen-Schlangen zu sehen: vor dem Bierstand, bei den Waffeln, bei der Meterwurst - überall herrschte noch reger Andrang.

Rocknacht

Der Offenauer Musikant Thomas Nitsch (Mitte) hat angezapft, die Aktiven und die Ehrengäste freuen sich auf drei Tage feiern am Neckarstrand
Der Offenauer Musikant Thomas Nitsch (Mitte) hat angezapft, die Aktiven und die Ehrengäste freuen sich auf drei Tage feiern am Neckarstrand  Foto: Peter Klotz

Wenn sich im Kolpingzelt die ersten Tischgruppen unterhakten und zu der Böhmischen Polka des TSV Höchstberg schunkelten, dann bewegten sich bei der Kornlupfer-Rocknacht am Andreas-Jablonski-Platz der Volleyballer Jung und Alt. Die Gäste waren auf Nachfrage der "Electric Animals" gut drauf und beschworen den "Summer of 69" zurück, auch wenn sie den gar nicht erlebt hatten.

Jeder hatte inzwischen den richtigen Platz gefunden. Auf der großen Fläche vor dem Stand der Fußballjugend und der Jedermänner konnte man sich unterhalten. Viele Pärchen suchten die Zweisamkeit direkt am Neckarufer und am Volleyballrund war der Party-Treffpunkt für Rockliebhaber.

Strohballen

Eröffnet hatte das Fest in diesem Jahr Thomas Nitsch mit einem perfekten Fassanstich. Zusammen mit Ehrengästen, den Symbolfiguren, den Vertretern der Vereine und in diesem Jahr auch den Kleinen aus dem Kindergarten St. Anna waren die Verantwortlichen heuer schon um 18.30 Uhr, begleitet vom Kolping-Jugendorchester einmarschiert. Am Neckarstrand trafen sich alle bei den Strohballen, wo der Arbeitskreisvorsitzende Roland Häfele zu drei Tagen Unterhaltung bei den Kornlupfern einlud. Schirmherr Bürgermeister Michael Folk bedankte sich bei den aktiven Vereinsvertretern, die innerhalb der letzten drei Wochen bei Temperaturen bis 40 Grad, das Feld bereitet und die Hütten und Garnituren aufgebaut hatten - und dabei den Neckar zur Erfrischung nutzten.

Hinter dem Kolpingzelt nutzte Silke Gärtner-Wengert eine Servicepause, um einmal frische Luft zu schnappen. Im Zelt ist es richtig heiß, da nützt auch der Arbeitsbereich "Bierzapfen" nicht allzu viel. Wenn die Sonne untergeht, kann man aber die Plane hochklappen, dann wird es angenehmer. Denn schließlich hat sie Dienst bis zum Schluss. Da haben es die Bodzasis und die Györfis, zwei aus Ungarn stammende Familien, die in Widdern wohnen, wesentlich angenehmer. Sie haben einen Tisch direkt am Neckarufer gefunden, kühle Getränke vor sich und genießen das Fest. Aufmerksam geworden auf das Offenauer Fest sind die Sechs durch eine ungarische Facebookgruppe, die sich mit dem Landkreis Heilbronn beschäftigt und sie haben den Besuch nicht bereut.

Fischerstechen

Spaß hatten auch die Zaungäste des vierten Offenauer Fischerstechens. Denn wenn man die aktiven Personen des Orts beim Kampf Mann/Frau gegen Frau/Mann beobachten kann und sieht wie ein Dr. Stecher alias Roland Häfele nach einem Lanzenstich buchstäblich "baden" geht, dann ist das doch immer ein Foto und auf jeden Fall einen Applaus wert.

Und nach dem traditionellen Siedfleischessen am heutigen Montagmittag und dem anschließenden Seniorennachmittag gibt es als letzten Höhepunkt nach Einbruch der Dunkelheit noch das sehenswerte Brillantfeuerwerk.

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