Eintauchen ins herrlich kühle Nass
Bad Wimpfen Im Mineralfreibad mit seinem Zehn-Meter-Turm hat die Saison begonnen

Bad Wimpfen - Ab ins kühle Nass - an heißen Frühsommertagen wie diesen gibt’s für die siebenjährige Lisa und den zwei Jahre jüngeren Aaron nichts schöneres, als im Bad Wimpfener Freibad unterzutauchen - wenngleich das mit den Schwimmflügeln an den Armen auch ein bisschen schwierig ist. Seit einigen Tagen ist das Bad wieder geöffnet.
Sonne lockt Bei Peter Bertsch kommt an heißen Tagen keine Langeweile auf. Er sitzt im Kassenhäuschen am Eingang des Freibads, kassiert den Eintritt und kontrolliert die Saisonkarten. Vor wenigen Tagen wurde die Badesaison in Wimpfen eröffnet und gleich ging es in die Vollen. Nachdem die Sonne in den letzten Tagen Temperaturen bis knapp dreißig Grad brachte, hatte Bertsch vor allem auch am Wochenende alle Hände voll zu tun.
Abgehärtet Wer in die Fluten des Wimpfener Freibades eintauchen möchte, muss schon abgehärtet sein. Denn das Wasser im Mineral-Freibad wird nicht beheizt. Zurzeit zeigt das Thermometer 16,5 Grad Wassertemperatur an.
Verlockend am Wimpfener Bad ist vor allem der Sprungturm, der ursprünglich abgerissen werden sollte. Dann entschied sich der Gemeinderat der Stadt doch für die Sanierung. Jetzt ragt das Bauwerk wie neu in die Höhe. Ganz mutige Besucher dürfen aus zehn Metern Höhe ins kühle Nass eintauchen. Der Betreiber des Bades, Gerhard Göring, übernimmt ab und an die Wasserwacht. „Ich betreibe insgesamt sieben Bäder und dieses hier war das erste - das Wimpfener liegt mir besonders am Herzen“, sagt der Bäderchef, der unter anderem auch die Naturbäder in Luppa und Ebrach sowie das Freibad und das Hallenbad in Scheinfeld wie auch das Hallenbad in Oedheim unter seiner Leitung hat. In Bad Wimpfen bietet er neben dem Schwimmvergnügen auch Besonderheiten, wie Wassergymnastik oder die Freibadaktion im Rahmen der Bad Wimpfener Kinderferienwoche.
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