Bauernhof-Erlebnis für die ganze Familie auf dem Michaelsberg

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Gundelsheim - Von ganz besonderem Interesse und im Unterland seit Jahren ein Renner ist die offizielle Gläserne Produktion bei Familie Schäfer auf dem Michaelsberg oberhalb von Gundelsheim-Böttingen. Zu Hunderten kamen die Besucher am Sonntag wieder auf den Michaelsberg.

Von Rudolf Landauer

Landwirt MIchael Schäfer (links) zeigte den Besuchern der Gläsernen Produktion seinen Bio-Hof. Die Besucher hatten viele Fragen zur Tierhaltung.
Foto: Rudolf Landauer
Landwirt MIchael Schäfer (links) zeigte den Besuchern der Gläsernen Produktion seinen Bio-Hof. Die Besucher hatten viele Fragen zur Tierhaltung. Foto: Rudolf Landauer

Gundelsheim - Von ganz besonderem Interesse und im Unterland seit Jahren ein Renner ist die offizielle Gläserne Produktion bei Familie Schäfer auf dem Michaelsberg oberhalb von Gundelsheim-Böttingen. Zu Hunderten kamen die Besucher am Sonntag wieder auf den Michaelsberg.

Michael Schäfer hätte allerdings auch ein 350 Kilo schweres Angusrind statt des 250 Kilogramm Exemplares grillen können: "Leider verbieten das die Bestimmungen, zulässig sind maximal 250 Kilogramm", sagte er.

Schäfer war vor rund 30 Jahren einer der ersten Teilnehmer der Gläsernen Produktion und ist seither jedes Jahr dabei. Er sieht darin eine gute Gelegenheit die Menschen davon zu überzeugen, dass die Produktion gesunder Nahrungsmittel möglich ist. Unter Berücksichtigung artgerechter Tierhaltung, einer naturnahen Landwirtschaft in Verbindung mit der Pflege der Landschaft, inklusive Natur- und Landschaftsschutzgebieten, versteht sich.

Naturnahe Landwirtschaft

Der Landwirt führte die Besucher durch seinen Hof und erklärte ihnen seine Auffassung einer naturnahen Landwirtschaft. Er bewirtschaftet eine Fläche von 120 Hektar, 110 Hektar sind Grünland. Sogar das Grünland als Futterbringer für die Rinder, wird unter naturnahen Bedingungen bewirtschaftet.

Ferien auf dem Bauernhof, ein Hofladen und ein Landrestaurant runden das Angebot ab. Die Metzger Mathias Abele und Günter Buchmann hatten alle Hände voll zu tun, um den hungrigen Gästen, die teilweise geduldig in der Warteschlange standen, eine Portion vom ganzen Angusrind fachgerecht abzutrennen und auf den Teller zu legen. Schon das pure Zuschauen sprach da die Geschmacksensoren im Gaumen an. Es gab jedoch kaum Gedränge, auf dem weiträumigen Areal verteilten sich die Massen.

Angusrinder, drei Esel und vier Schwarzwälder Pferde

Björn Dinsch aus Stein kam mit Tochter Minka auf den Berg und fühlten sich dort sehr wohl. Minka fütterte ohne Scheu die Angusrinder mit Heu. Aus Aglasterhausen kam Norbert Bel: "Mir gefallen ganz besonders die quicklebendigen Hällischen Schweine", sagte er.

Neben diesen und den Angusrindern leben noch drei Esel, vier Schwarzwälder Pferde, Hühner, Gänse, etliche Ziegen, Kaninchen, zwei Hunde und Katzen auf dem Hof. Die Schönheiten der Natur rings um den Hof und der uralten Michaelskapelle zeigte Wolf-Dieter Riexinger bei seiner naturkundlichen Führung.

Armin Englert ließ Kinder frischen Apfelsaft pressen und verkosten und am Stand von Marlies Schmidt aus Bad Friedrichshall bildeten sich Warteschlangen. Ihr Bauernhof-Eis schmeckte den Besuchern prima.

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