"Klassenbeste unter den SLK-Kliniken"

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Chefarztwechsel in Möckmühl: Auf Jung folgt Schropp

Von Iris Baars-Werner
Feierstimmung in Möckmühl: (von links) Der neue Chirurgie-Chefarzt Burkhard Schropp, Verwaltungschefin Ingeborg Schneider und SLK-Geschäftsführerin Susanne Schlichtner verabschieden Manfred Jung. (Foto: Ralf Seidel)
Feierstimmung in Möckmühl: (von links) Der neue Chirurgie-Chefarzt Burkhard Schropp, Verwaltungschefin Ingeborg Schneider und SLK-Geschäftsführerin Susanne Schlichtner verabschieden Manfred Jung. (Foto: Ralf Seidel)

Die jüngste Mitarbeiter-Befragung in den vier Standorten der Stadt-Landkreis-Kliniken (SLK) Heilbronn katapultierte das Krankenhaus Möckmühl weit nach oben: "Klassenbeste in fast allen Kriterien" sei diese Klinik geworden, berichtete SLK-Geschäftsführerin Dr. Susanne Schlichtner am Mittwochabend im evangelischen Gemeindehaus in der Möckmühler Binsachstraße. Dorthin hatten sich Mitarbeiter, Aufsichtsräte, Kommunal- und Kreispolitiker eingefunden, um Manfred Jung zu verabschieden und Burkhard Schropp, seinen seit Januar 2005 amtierenden Nachfolger zu begrüßen.

Doch das Ansehen des mit 100 Betten und 127 Mitarbeitern kleinsten Hauses im SLK-Verbund (zu dem auch der Plattenwald Bad Friedrichshall, das ehemalige Kreiskrankenhaus Brackenheim und der Heilbronner Gesundbrunnen gehören) beschränkt sich nicht auf die Belegschaft: "Möckmühl hat einen Ruf und ein Einzugsgebiet, auf die das Haus stolz sein kann", erklärte Susanne Schlichtner: 35 Prozent seiner Patienten lockt Möckmühl aus den angrenzenden Kreisen Neckar-Odenwald und Hohenlohe an, die restlichen Patientenströme kommen zu 85 Prozent aus dem nördlichen Landkreis Heilbronn.

Möckmühl stehe darum, so die Geschäftsführerin, auf zwei stabilen Beinen: der wohnortnahen und der "qualitativ hochwertigen" Versorgung. Kein Wunder, dass Möckmühl das erste Haus im SLK-Verbund war, das sich zertifizieren ließ in der "Kooperation für Transparenz und Qualität" (KTQ) - übrigens als zweites Spital in ganz Baden-Württemberg.

Zwei Jahrzehnte lang prägte Manfred Jung das Erscheinungsbild der Klinik als einer von drei Chefärzten und turnusmäßiger ärztlicher Direktor. Der jetzt 65-jährige Chirurg hatte in Heidelberg, Innsbruck, Wien und Düsseldorf studiert und war nach Stationen in Heilbronn und Celle 1985 nach Möckmühl gekommen. Heilbronns Landrat Klaus Czernuska, Aufsichtsratsvize der SLK-Kliniken, würdigte Jungs "breites chirurgisches Spektrum" und seine Führungsqualitäten. Jung habe zudem stets den Patienten als König gesehen - und allen die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet.

Manfred Jungs Nachfolger, der 42-jährige Burkhard Schropp, war zuvor beim Kreiskrankenhaus Crailsheim leitender Oberarzt. Bei ihm "steckt die Medizin in den Genen" (Czernuska): Sein Vater August Schropp war niedergelassener Arzt in Neckarsulm.

Feierstimmung in Möckmühl: (von links) Der neue Chirurgie-Chefarzt Burkhard Schropp, Verwaltungschefin Ingeborg Schneider und SLK-Geschäftsführerin Susanne Schlichtner verabschieden Manfred Jung. (Foto: Ralf Seidel)
Feierstimmung in Möckmühl: (von links) Der neue Chirurgie-Chefarzt Burkhard Schropp, Verwaltungschefin Ingeborg Schneider und SLK-Geschäftsführerin Susanne Schlichtner verabschieden Manfred Jung. (Foto: Ralf Seidel)
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