Betreutes Wohnen und ein richtiges Café im Amalienhof

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Richtfest beim künftigen Seniorenzentrum in Brackenheim - 59 Wohneinheiten werden für zehn Millionen Euro gebaut - 30 sind bereits verkauft

Von Uwe Mundt
Betreutes Wohnen und ein richtiges Café im Amalienhof
Betreutes Wohnen und ein richtiges Café im Amalienhof

Fürwahr, es ist an alles hier gedacht, was auch das Alter glücklich macht , reimte Zimmermeister Reiner Heckler, ehe er sein ausgetrunkenes Weinglas in den künftigen Innenhof schmetterte. Bis etwa Juni soll nach Auskunft von Alfred Koller, dem Geschäftsführer der bauausführenden Firma p.b.s., das Haus an der Theodor-Heuss-Straße fertig sein. Im ersten Bauabschnitt werden 41 Wohneinheiten mit Zwei- bis Vierzimmerwohnungen bereit gestellt. 30 Einheiten sind bereits verkauft, berichtete Koller in seiner Richtfest-Ansprache.

Besonders stolz war der p.b.s.-Geschäftsführer, dass mit dem Amalienhof etwas verwirklicht werde, was es bisher noch nicht gegeben habe: Ein wirklich echtes Café. Es werde künftig von dem Güglinger Bäckermeister Roland Bürk betrieben. Außerdem werde in dem Seniorenzentrum eine Naturheilpraxis und eine Praxis für Physiotherapie eingerichtet.

Im Amalienhof wird Betreutes Wohnen angeboten. Die übernimmt die Diakoniestation Brackenheim-Güglingen. Damit ist Hilfe im Alltag gesichert , betonte Koller. Von den zehn Millionen Euro Baukosten werden nach Kollers Angaben etwa drei Viertel in der Heuss-Stadt verbleiben.

Angesichts der demografischen Veränderungen gehöre es sich für eine familienfreundliche Stadt, auch für Senioren zu sorgen, betonte Bürgermeister Rolf Kieser. Bis zum Jahr 2020 werde die Zahl der über 85-Jährigen um 78 Prozent zunehmen, während die Zahl der Kindergarten-Kinder um 20, die der Schüler um 30 Prozent zurückgehen werde.

Deswegen müssten die Weichen rechtzeitig gestellt werden. Die Lage des Seniorenzentrums an Theodor-Heuss- und Austraße sei so, dass alle Dienstleistungen in der Stadt fußläufig zu erreichen seien und auch zum Stadion ist s nicht weit .

Der Musikverein Brackenheim steuerte die musikalische Umrahmung der kleinen Zeremonie bei. In der abendlichen Winterkälte bot die Bauherren-Firma Glühwein an, den die Gäste gern annahmen.

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