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Pfaffenhofen

Zabergäu-Rocker geben alles

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Private Five stellen ihr großes Repertoire unter Beweis und reißen Publikum mit

Von Erich Wagner
Laut, fetzig und unermüdlich bis weit nach Mitternacht: Über 300 Besucher erlebten die dritte Rock-Nacht in der Wilhelm-Widmaier-Halle, die vom Sportförderverein und von der Fußball-AH ausgerichtet wurde.Foto: Bernd Mayer
Laut, fetzig und unermüdlich bis weit nach Mitternacht: Über 300 Besucher erlebten die dritte Rock-Nacht in der Wilhelm-Widmaier-Halle, die vom Sportförderverein und von der Fußball-AH ausgerichtet wurde.Foto: Bernd Mayer

Über 300 Besucher erlebten die dritte Rock-Nacht in der Wilhelm-Widmaier-Halle in Pfaffenhofen, zu der der Sportförderverein und die Fußball-AH geladen hatten. Wie im vergangenen Jahr legte die Band Private Five auf der Bühne los. Die Zabergäu-Rocker demonstrierten erneut, dass sie in der Lage sind, das Publikum schnell in Fahrt zu bringen. Dabei werfen sie Spiellaune, Leidenschaft und enorme Ausdauer in die Waagschale.

Lautstärke Fünf Stunden ließen sie die altehrwürdige Gemeindehalle mit einer Lautstärke erbeben, die manche älteren Semester zwar in die Nähe eines Gehörschadens brachte, aber beim weitaus größeren Teil der Fans natürlich genauso gewünscht ist.

Organisator Wolfgang Zimmer und Sportfördervereinsvorsitzender Andy Schickner, zwei Rock-Liebhaber von altem Schrot und Korn, ging das Herz auf. Und sie konnten am Ende eine positive Bilanz ziehen. Die Nacht verlief ohne Zwischenfälle, der TSV Pfaffenhofen kann wieder mit einem erfreulichen Ertrag unterstützt werden. Jaqueline Junge (26) mit kraftvoller Stimme, der dynamische Sänger Daniel Reiner (24/Meimsheim), Gitarrist Maik Weber (26/Brackenheim), Keyboarder Markus Böhringer (29/Pforzheim), Pascal Willrett (24/Botenheim) am Bass und der neue Schlagzeuger Mario Lösch (24/Lampoldshausen) haben sich mit ihren herzerfrischenden Auftritten in der Region einen Namen gemacht.

Mit Titeln wie "Born to be wild" von Steppenwolf oder "Sweet child o mine von Guns N’ Roses" heizten sie auch in Pfaffenhofen dem Publikum ein. "Applaus, Applaus" von den Sportfreunden Stiller, "An Tagen wie diesen" (Tote Hosen), "Hold the line" (Toto) und "Heilige Lieder" (Böhse Onkelz) gehören ebenso zum Repertoire wie neuerdings Simply the best. "JJ" Junge, die Rockröhre aus Haberschlacht, zelebrierte den Klassiker von Whitney Houston mit großer Hingabe.

Zugabe Was wäre eine Rock Night ohne AC/DC. So ging nach der Pause die Post endgültig ab. Damit und mit "Nothing else matters" (Metallica), "Skandal im Sperrbezirk" (Spider Murphy Gang) und "Angels" von Robby Williams erreichte die Party ihren Höhepunkt. Das legendäre "Highway to hell" von AC/DC hoben sich die Zabergäu-Rocker für die Zugabe auf, ebenso "Bed of roses" von Bon Jovi. Bis weit nach Mitternacht gaben Private Five alles.

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