Klein, aber fein, das genügt

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Neues Konzept für das Dorffest in Dürrenzimmern kommt an

Von Gerhard Dubinyi
Wer sich für alte Traktoren interessierte kam in Dürrenzimmern auf seine Kosten. Auch Kunsthandwerkliches, Theater, Kampfsport- und Turnvorführungen waren am Wochenende geboten.Foto: Gerhard Dubinyi
Wer sich für alte Traktoren interessierte kam in Dürrenzimmern auf seine Kosten. Auch Kunsthandwerkliches, Theater, Kampfsport- und Turnvorführungen waren am Wochenende geboten.Foto: Gerhard Dubinyi

Brackenheim - Vor 16 Jahren fand in Dürrenzimmern das erste Dorffest statt. Der Verkehr wurde einfach umgeleitet, die Besucher saßen wirklich auf der Straße. In dieser Form wollten die Gastronomen nicht mehr mitmachen, es wurde auch immer schwieriger, das Fest auf der Durchgangsstraße umzusetzen. Ein neues Konzept musste her. Das Dorfgassenfest wurde kreiert. Die erste Auflage am vergangenen Wochenende war sehr gut besucht.

"Wir probieren etwas Neues", meinte Walter Lang und stellte bei der Fest-Eröffnung fest: "Wir haben es einfach neu kreiert, weg von der Hauptstraße." In neuer Konstellation taten sich Vereine und Organisationen zusammen.

Aus Brackenheims italienischer Partnerstadt Castagnole delle Lanze war auch eine Radlergruppe gekommen. Sie war drei Tage zuvor gestartet und feierte nun mit den Dürrenzimmernern. Bürgermeister Rolf Kieser unternahm am Sonntag eine Radrundfahrt mit den Italienern durchs Zabergäu.

Begrüßung Die Stellvertreterin des Bürgermeisters, Jutta Layher, gab bei der Festeröffnung ihrer Freude Ausdruck über den Erhalt des Dorffestes. "Dürrenzimmerner Dorffeste sind in den vergangenen Jahren immer erfolgreich gewesen", meinte sie. Auch dieses Jahr begann es vielversprechend nach dem Rätschen und den Böllerschüssen. Mitorganisator Alexander Hügler war über den Besuch am ersten Abend sichtlich überrascht. Bei optimalem Festleswetter gab die Band Seven Vibes den Ton an.

Wenngleich auch die Gastronomen passten, gab es dennoch leckeres Essen. Im Gemeindehaushof wurden Ferien bei Kaffee und Kuchen angeboten.

Es war ein kleines beschauliches Fest. Wie Posaunenchorleiter Hermann Frank, waren auch viele Besucher der Meinung, "das reicht doch völlig aus". Zu bestaunen gab es aufpolierte Traktoren, die Kinder konnten sich schminken lassen oder bei der Feuerwehr Wasser verspritzen. Gießkeramik, Korbflechtereien, oder Bauernmalerei konnten die Besucher erstehen.

Darbietungen Auf der Bühne sang der TGV-Chor Arcobalena. Auch Kampfsport- und Turnvorführungen wurden geboten. Die Darbietung der TGV-Theaterabteilung hatte es mal wieder in sich. Sie führte ""s Wengerthäusle" auf. "Das ist ein uraltes Stück, das wir vor über 30 Jahren gespielt hatten", erläuterte Regisseur Walter Lang.

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