Verzaubert von Klassik, Pop und Rock
Schüler der Musikschule Schwaigern präsentierten bei Sommerserenade musikalische Highlights

Von Gabi Muth
Joachim Endres, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Musikschule Schwaigern, freute sich, dass „trotz subtropischer Temperaturen“ so viele Gäste in die gute Stube der Stadt gekommen waren.
Die Querflötenschülerinnen unter der Leitung von Birgit Schittenhelm-Kube eröffneten den Reigen im Mozartjahr mit dem österreichischen Komponisten. Nach dem von ihm geschriebenen Türkenmarsch „Alla turca“, gespielt von Carmen Schmalzhaf und Jacqueline Muth, machte das Ensemble einen Zeitsprung von rund 200 Jahren und landeten bei der schwedischen Popgruppe Abba mit „Thank you for the music“.
Vom Pop ging’s zur Folkmusik. Amadeus Dieter und seine Lehrer Zaza Miminoschwili sowie Zurab Gagnidze heizten dem ohnehin hoch temperierten Saal mit feurigen argentinischen Gitarren-Rhythmen ein. Die Reise führte dann zurück nach Salzburg, wo sich Lennard Vollmer Mozarts Klavierstück „Das Butterbrot“ widmete.
„Das Akkordeon ist durchaus nichts für langweilige Volksweisen, sondern man kann aus dem Instrument etwas ganz Tolles machen“, erklärte Joachim Endres. Dass er Recht hatte, bewies Musikschullehrer Johann Thomas mit seinen Akkordeon- und Keyboardschülern Gerrit Dobler, Oliver Morgenstern und Carolin Trunk.
Während Mozart die beschwingte Musik verkörpert, klingen die Kompositionen von Sergej Rachmaninow schwermütig. Mario Gebert präsentierte mit dem Prélude cis-moll eine starke Darbietung. Russisch und tschechisch waren die Darbietungen von Andreas Geng, Dominik Nath und Eike Bretz auf den Trompeten, ehe Alex Götzinger zusammen mit Lehrerin Larissa Rangnau mit einem vierhändigen Samba auf dem Klavier überzeugte.
Wieder kehrte die Reise zurück zu Mozart. Das Klarinettenquartett mit Jonas Beck, Seraphina Doll, Sarah Kempe und Leonie Plappert spielte Auszüge aus der Oper „Die Zauberflöte“. Schließlich kam der Leckerbissen des Abends: Tobias Bombel, Annika Dürr, Mario Gebert, Stephan Gellrich, Kathrin Heege und Dorothea Stein spielten „Oh happy day“ als Arrangement für sechs Klavierspieler an einem Instrument. Kaum zu glauben, dass sich so viele Finger auf einem Klavier zurecht finden können.
Schließlich gab’s mit dem Querflötenensemble von Eugen Rangnau noch einmal Musik von Mozart. Nach der tollen Saxophon- Darbietung von Thomas Best, Lisa Boger, Stefanie Diem, Sonja Endres und Raphael Reiner heizte die Musikschulband kräftig ein und beendete das Konzert mit Deep Purples „Into the fire“.
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