Die Sorgen der Schützen
Weitere Renovierungsarbeiten stehen auf dem Programm

Roigheim - Die Roigheimer Sportschützen sind in der Region ganz vorne mit dabei. Sorgen bereiten die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten auf dem Gelände, die Mitgliederzahlen und der fehlende Nachwuchs, wie bei der Jahreshauptversammlung deutlich wurde.
Holger Frankenberger, der Zweite Vorsitzende, informierte über Höhepunkte im Vereinsjahr: das traditionelle Dreikönigsschießen, das Oldie-Schleppertreffen, die Beteiligung beim Festumzug des Musikvereins und das Sommerfest auf dem Schützengelände. Und weil die vereinseigene Anlage in die Jahre gekommen ist, mussten – teilweise auch wegen sicherheitstechnischen Vorschriften – zahlreiche Renovierungsarbeiten angepackt werden. Eine neue Schallisolierung zur Schallreduzierung am Langwaffenstand. Neue Kugelfänge, damit kein Geschoss das Gelände verlassen kann. Das marode Dach des Schützenhauses wurde erneuert.
60 Bäume mussten gefällt werden, um Sturmschäden zu vermeiden. Die neueste Auflage: ein zwei Meter hoher Sicherheitszaun um das Gelände. Vieles wurde in Eigenleistung erbracht, mit fachlichem Rat der Roigheimer Handwerker. Doch die Materialkosten belasten die Vereinskasse erheblich, weshalb bereits im vergangenen Jahr der Mitgliedsbeitrag von 30 auf 45 Euro erhöht werden musste.
Anstehende Projekte sind: Überdachung der Schießstände, ein neuer Anstrich des Schützenhauses, Umbau der Toiletten und die Neuverlegung der Wasserinstallation.
Neue Mitglieder zu werben, das hat sich Jutta Riegler, Schützenkönigin und Schriftführerin des Vereins, vorgenommen. Ideen sind erwünscht. Der Vorstand will sich in einer Sondersitzung mit diesem Thema befassen. „Wir brauchen uns mit unserem Angebot im Vergleich zu anderen Vereinen nicht zu verstecken“, sagte Jutta Riegler.
Geehrt wurden zum Abschluss der Versammlung für 40-jährige Vereinstreue: Günter Schallwig, Robert Unangst und Karlheinz Mattheis.
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