Mehrere Verletzte nach Gewalt bei Fastnachtsveranstaltungen in Baden-Württemberg
Bei Fastnachtsveranstaltungen in Baden-Württemberg sind am Wochenende Menschen verletzt worden. In Neckargemünd, Heidelberg und Aitrach ermittelt die Polizei unter anderem wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung.
Bei mehreren Fastnachtsveranstaltungen in Baden-Württemberg ist es am Wochenende zu gewaltsamen Zwischenfällen gekommen.
Mann verletzt mehrere Polizisten bei Faschingsumzug in Neckargemünd
Ein 21-Jähriger soll bei einem Faschingsumzug in Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) mehrere Polizeibeamte verletzt haben. Der Mann habe sich bei dem Umzug am Samstagnachmittag zunächst mit einem anderen Besucher gestritten, teilte die Polizei mit. Als Beamte zur Beruhigung eingriffen, soll der 21-Jährige aggressiv und uneinsichtig gewesen sein.
Bei seiner Festnahme soll er einen Beamten mit dem Ellenbogen im Gesicht verletzt und sich heftig gewehrt haben. Dabei soll er zwei weitere Beamte verletzt haben, so die Polizei weiter. Er habe zudem Beleidigungen ausgesprochen. Nach Polizeiangaben wurde bei ihm ein Atemalkoholwert von 1,6 Promille festgestellt. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Beleidigung ermittelt.
Gewalt auch bei Fastnachtsveranstaltungen in Heidelberg und Aitrach
Auch in Heidelberg soll es bei einer Fastnachtsveranstaltung am Samstagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Ein 36-Jähriger soll einen Sicherheitsmitarbeiter angegriffen haben, weil dieser ihn nicht auf die Veranstaltung gelassen haben soll, teilte die Polizei mit. Der Angreifer soll einen Atemalkoholwert von 1,6 Promille gehabt haben.
Bei dem närrischen Treiben nach dem Narrensprung in Aitrach (Landkreis Ravensburg) hat ein Mann einem 47-Jährigen ins Gesicht geschlagen und ist dann geflüchtet. Der 47-Jährige habe im Gesicht geblutet und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Zuvor sei der Täter nicht mehr in die Festhalle hineingelassen worden. Die Polizei sucht nun nach dem Täter und bittet um Hinweise.

Stimme.de