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Hamburg/Ingelheim (dpa)
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Mehr Todesfälle im Zusammenhang mit Pradaxa bekannt

Im Zusammenhang mit dem Gerinnungshemmer Pradaxa sind weltweit weit mehr Menschen gestorben als bislang bekannt. Nun bestätigt der Hersteller Boehringer Ingelheim weitere Verdachtsfälle. Gefährdet sind offenbar Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion.

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Boehringer Ingelheim
Blick auf das Firmengelände des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim. Archivfoto: Fredrik von Erichsen  Foto:

Während der Behandlung mit Pradaxa sind fünfmal so viele Schlaganfall-Patienten zu Tode gekommen wie bislang bekannt. Wie das Nachrichtenmagazin «Spiegel» berichtet, wurden von März 2008 bis Anfang November diesen Jahres weltweit 256 Todesfälle im Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments gemeldet. Das Magazin beruft sich auf Zahlen der europäischen Arzneimittelbehörde EMA. 21 Todesfälle traten demnach in Europa auf, vier davon in Deutschland.

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