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Forderung nach flächendeckendem Islam-Unterricht

Die religionspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Griese, fordert im Gespräch mit der Stimme einen flächendeckenden Islam-Unterricht an deutschen Schulen.

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Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese (SPD, r) spricht am 06.11.2015 im Plenarsaal im Bundestag in Berlin neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu den Abgeordneten. Der Abgeordnete der CDU gehört zu einer fraktionsübergreifenden Gruppe, die die geschäftsmäßige Förderung der Sterbehilfe unter Strafe stellen will. Es drohen bis zu drei Jahre Haft. Ansonsten sollen die bisherigen Regelungen gelten. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++  Foto: Klaus-Dietmar Gabbert (dpa)

Immer noch gebe es für den größten Teil muslimischer Schülerinnen und Schüler keinen ordentlichen islamischen Religionsunterricht an den Schulen, sagte sie der „Heilbronner Stimme“.

Griese betonte: „Solange wir den nicht flächendeckend anbieten, ist es zwangsläufig, dass viele türkischstämmige Familien auf die Angebote der DITIB-Gemeinden zurückgreifen.“

Man dürfe bei der jetzigen Zuwanderung die Fehler der 60er Jahre nicht wiederholen, warnte die SPD-Politikerin. Sie sagte weiter: „Glücklicherweise gibt es inzwischen deutsche Universitäten, die islamische Theologinnen und Theologen sowie Religionslehrerinnen und Religionslehrer ausbilden.“ Das sei aber noch lange nicht genug. biz

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