Karlsruhe (dpa/lsw)
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Umbaumaßnahmen sollen Hitzeproblem an U-Bahn-Aufzügen lösen

Hitzebedingte Ausfälle von Aufzügen an der neuen Karlsruher U-Bahn sollen bald behoben sein. Zwei Bauteile seien jeweils betroffen, sagte eine Sprecherin des Karlsruher Verkehrsverbunds KVV am Freitag. Diese seien in den oberen Teilen der gläsernen Aufzugschächte verbaut und signalisierten der Leitstelle bei Temperaturen ab etwa 32 Grad, dass es zu heiß sei für die Technik. Ein Mitarbeiter der Leitstelle könne die Aufzüge dann abschalten, sofern keine Menschen mehr darin sind.

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Eine Aufzuganlage der Karlsruher U-Bahn steht am Marktplatz
Eine Aufzuganlage der Karlsruher U-Bahn steht am Marktplatz.  Foto: Uli Deck/dpa

Eines der Bauteile sei schon in den vergangenen Wochen weiter nach unten in den Schacht verbaut worden, erklärte die Sprecherin. «Das hat nicht zu Erfolg geführt.» Weitere Umbaumaßnahmen sollen folgen.

Potenziell betroffen seien alle Personenaufzüge an den Haltestellen Marktplatz, Europaplatz und Kronenplatz. Die stünden in der prallen Sonne, erläuterte die KVV-Sprecherin. Wenn die Temperaturen es zulassen - also vor allem am Morgen und am späteren Abend - seien sie aber in Betrieb. Bei den betroffenen Aufzügen handle es sich um die am meisten genutzten.

Bei künftigen Ausfällen sollten immer Mitarbeiter vor Ort sein, um zum Beispiel Menschen mit Kinderwagen oder Rollator weiterzuhelfen. Rollstuhlfahrer könnten die Bahnen an einer Station verlassen, wo ihnen das noch möglich ist, dann ein Taxi nehmen - und bekämen danach die Fahrtkosten von der KVV erstattet, sagte die Sprecherin.

Die Karlsruher U-Bahn war erst im Dezember in Betrieb gegangen. Von den möglichen Hitzeproblemen habe man bisher nichts gewusst, erklärte die Sprecherin. «Sonst wäre das nicht so gebaut worden.»

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