Stuttgart (dpa/lsw)
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Staatsgalerie kauft für zeitgenössische Sammlung zu

Die Staatsgalerie kauft drei Werke von renommierten Gegenwartskünstlern. Die großfomatigen Arbeiten von Judith Hopf, Teresa Margolles und Hito Steyerl setzen sich mit gesellschaftlich brisanten Themen in unterschiedlichen Medien wie Stahl, Keramik und Video und Künstlicher Intelligenz auseinander, wie das staatliche Museum am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

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Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Grüne) sagte, der herausragende Sammlungsbestand der Staatsgalerie Stuttgart erfahre mit den Erwerbungen eine sehr attraktive Bereicherung im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Die Stahl-Skulptur »Untitled (Tongue on Floor)« von Hopf aus dem Jahr 2019 gleicht einer auf dem Boden liegenden, überdimensionierten roten Zunge, wie das Museum mitteilte.

Das 2020 konzipierte Werk »The Black Shroud« von Margolles besteht aus 1 800 polierten Keramikstücken, die von der Künstlerin in Zusammenarbeit mit Kunsthandwerkern in Mata Ortiz (Mexiko) handgefertigt wurden. Jede dieser schwarzen Keramikkacheln erinnere an eines der unbekannten Opfer, die in dieser Region brutal ermordet wurden.

Die 2019 entstandene Videoskulptur »Power Plants« von Steyerl ist laut Mitteilung auf Gerüststrukturen installiert und umfasst mehrere Videos, die auf LED-Bildschirmen zu sehen sind. Die Künstlerin kreierte mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und digitalen Animationen einen utopischen Garten.

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