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Stuttgart (dpa)
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Gedenken an die Ermordung tausender Jesiden durch den IS

Mit einer Gedenkveranstaltung in Stuttgart ist am Samstag an die Ermordung, Verschleppung und Vertreibung vieler tausend Jesiden durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erinnert worden.

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Flüchtling beim Gedenktag des Zentralrats der Jesiden
Jesidischer Flüchtling aus dem Irak mit Stirnband-Aufschrift «Shingal», dem kurdischen Namen der Stadt Sindschar.  Foto: Wolfram Kastl/Archiv

Zum fünften Jahrestag des Genozids nahmen nach Angaben des Staatsministeriums rund 1500 Gäste an der Gedenkstunde teil, darunter Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad, die von IS-Kämpfern selbst gefangen gehalten worden war und seither gegen die Versklavung und Verschleppung von Jesidinnen kämpft. Auch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) sowie der Vorsitzende des Zentralrates der Jesiden in Deutschland, Irfan Ortac, waren zugegen.

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