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Stuttgart (dpa/lsw)
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Beauftragter Blume: «Internet radikalisiert Antisemitismus»

Hassmails hier, erniedrigende Fotos dort - das Internet radikalisiert nach Ansicht des baden-württembergischen Antisemitismusbeauftragten die Vorurteile gegen Juden. Mehr noch: Michael Blume rechnet nicht damit, dass der Kampf gegen den Antisemitismus je gewonnen wird.

Von Martin Oversohl und Bettina Grachtrup, dpa
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Lesezeit 2 Min
Michael Blume
Michael Blume, der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, bei einer Pressekonferenz.  Foto: Marijan Murat/Archivbild

Das sogenannte Darknet, Facebook, WhatsApp und Youtube - das Aufkommen von Internet und sozialen Medien hat den Antisemitismus nach Ansicht des zuständigen Landesbeauftragten Michael Blume nicht nur beschleunigt. Der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte geht sogar davon aus, dass der Judenhass per Tastatur und Mausklick sich verfestigen und zu einer bleibenden Bedrohung werden wird.

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