Stuttgart/Berlin (dpa)
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Landesvertretung sagt Veranstaltung wegen «Nähe zu AfD» ab

Der Trump-Unterstützer Lindsey Graham sollte kommen, ein Vertreter der US-Waffenlobby, der Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, der die AfD nach eigenen Angaben bis Juni in dem Ausschlussverfahren gegen Andreas Kalbitz vertreten hatte, der Publizist Henryk M. Broder: Die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin lässt ein Forum von Rechtsaußen-Politikern nicht in ihren Räumlichkeiten tagen. «Nachdem uns der Veranstalter die weiteren Referenten des "Transatlantischen Forums" am 31.8. genannt hat, werden wir vom Mietvertrag zurücktreten und die Veranstaltung nicht bei uns stattfinden lassen», twitterte die Landesvertretung am Dienstag. «Die nun genannten Referenten weisen eine starke Nähe zur AfD auf. Die Veranstaltung ist daher dazu geeignet, das Ansehen der Landesvertretung zu beschädigen.»

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Auch CDU-Bundeschef Friedrich Merz war zu der Veranstaltung der Agentur «TheRepublic» geladen. Er hat seine Teilnahme bereits abgesagt, wie sein Sprecher auf Twitter verkündete.

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