Mannheim (dpa)
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Energiekrise: Adler-Geschäftsführer fürchtet Kostenanstieg

Geschäftsführer Matthias Binder von den Adlern Mannheim befürchtet trotz der vorherrschenden Energiekrise keine Spielausfälle in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). «Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwo das Eis nicht mehr gekühlt werden kann», sagte er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz des achtmaligen deutschen Meisters. «Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Kosten an allen Standorten dramatisch nach oben gehen werden. Energie ist ein knappes Gut, zu Spielausfällen wird es aber nicht kommen.»

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Eishockey
Eishockey-Pucks liegen im Torraum.  Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Insgesamt sehen sich die Adler vor der am 16. September gegen die Schwenninger Wild Wings beginnenden Saison gut aufgestellt. Für Sportmanager Jan-Axel Alavaara gehören die Mannheimer auch wegen ihrer Kadertiefe zu den Meisterkandidaten. «Wir haben viele gute Reihen. Das ist auch wichtig, um ein Top-Team zu sein», sagte er. Trainer Bill Stewart, der die Mannschaft bereits in den zurückliegenden Playoffs betreute, ergänzte: «Wir haben unseren Job noch nicht erledigt. Wir wollen dem Club seine Identität zurückgeben, das wird nicht einfach. Aber Druck ist ein Privileg und ich mag diesen Druck.»

Die Mannheimer Spieler standen am Dienstag zum ersten Mal wieder auf dem Eis. Neben dem wieder fitten Lean Bergmann gehört aktuell auch NHL-Profi Tim Stützle zu den Trainingsteilnehmern, bevor er nach Nordamerika zu seinem Stammverein Ottawa Senators zurückkehren wird.

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