Konstanz (dpa/lsw)
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Asiatische Tigermücke erstmals in Konstanz nachgewiesen

In Konstanz ist erstmals die Asiatische Tigermücke nachgewiesen worden. Ein Stäbchen aus elf Eiablagefallen an der Bodenseebucht sei positiv getestet worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Tiere sollen nun im näheren Umkreis des Fundorts biologisch bekämpft werden. Dazu werde ein Eiweiß verwendet, das die Larven der schwarz-weiß gemusterten Mücken töten, allen anderen Tieren und Pflanzen aber nicht schaden soll.

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Da die aus Süd- und Südostasien eingeschleppte Tigermücke ihre Eier in kleinen Wasserbecken ablege, sollten Anwohner solche Möglichkeiten entfernen - zum Beispiel durch das Abdecken von Regentonnen oder das Entleeren von Vogeltränken.

Tigermücken können durch ihre Stiche Krankheitserreger wie das Dengue- und das Zikavirus übertragen. In Deutschland wurde die Tigermücke erstmals 2007 bei Bad Bellingen (Landkreis Lörrach) nachgewiesen. Seitdem häuften sich die Funde, insbesondere im Südwesten.

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