Früh auf Wachstumskurs: Rüdinger übernahm Spedition Größlein in Tauberbischofsheim

Rüdinger expandiert in Tauberbischofsheim und im sächsischen Meißen

Durch den florierenden Schrott-Transport wuchs die Kipperflotte in den Jahren 1988 bis 1992 auf acht Fahrzeuge an. Foto: Rüdinger

26.10.2020

Dem Wachstum im Gütertransport stand das System der Preisbindung in Form des RKT (Reichkraftwagentarif) und der Kontingentierung mit blauen und roten Konzessionen gegenüber. Helmut Rüdinger brachte sein Unternehmen dennoch weiter zielstrebig auf Erfolgskurs.

1988 übernahm er die Spedition Größlein in Tauberbischofsheim und erstand drei rote Konzessionen und somit die Berechtigung zum Fernverkehr. Darüber hinaus begann er, im Schrott-Transport aktiv zu werden. Von 1988 bis 1992 wuchs die Kipperflotte auf acht Lkw an. Für den Aufbau Ost wurden neue Konzessionen vergeben, deshalb wurde eine Niederlassung in Meißen gegründet. Von dort aus wurden die Stahlwerke in Riesa und Gröditz beliefert, Schrott aus dem Tagebau nach Homburg/Saar und Gießereikoks nach Dresden transportiert. 1992 ging der Schrott-Transport dem Ende entgegen. Die Fahrer konnten in die aufstrebende Maschinentransport-Abteilung wechseln.