Neuer Treffpunkt für Jugendliche im Neckarsulmer Stadtteilpark Grüne Mitte in Amorbach

AMORBACH Stadt erfüllt mit XXL-Kletterbank in Grüner Mitte Wunsch der Zielgruppe

Guido Oetzmann von der Mobilen Jugendarbeit verteilt Holzhackschnitzel als Fallschutzrund um die neue Jugendbank in der Grünen Mitte Amorbach. Foto: snp

Eine Kletterbank im XXL-Format im Stadtteilpark "Grüne Neckarsulm" in Neckarsulm-Amorbach dient als neuer Treffpunkt für Jugendliche im Sozial Amorbach-Plattenwald. Die massive Holzbank wurde jetzt aufgestellt. 

Alkohol-Prävention Eine baugleiche Jugendbank wird auch im Bad Friedrichshaller Stadtteil Plattenwald errichtet. Unterstützt wird dieses Projekt vom Landesministerium für Soziales, Gesundheit und Integration im Rahmen des Starthilfe Förderprogramms „Junge Menschen im öffentlichen Raum - Prävention von riskantem Alkoholkonsum". Auf Initiative von Jana Wagner, Jugendreferentin der Stadt Bad Friedrichshall, hatten die Jugendreferate der beiden Nachbarkommunen die Fördermittelgemeinsam beantragt. Der Aufbau der Jugendbank in Amorbach wurde von einer kleinen Pflanzaktion im Rahmen des Jubiläumsprojekts ,1250 Bäume und Sträucher für Neckarsulm" begleitet. Neben der Bank pflanzten jugendliche Helfer zwei Apfel- und zwei Kirschbäume. Sie wurden so angeordnet, dass sie Schatten spenden können, sobald sie herangewachsen sind.

Beim Einpflanzen halfen Jugendliche der Gruppe „Little Mix“, zu der Jugendliche mit Fluchterfahrung gehören. An der Aktion beteiligten sich die Gruppenleiterinnen Martina Link, Mitarbeiterin der Offenen Jugendarbeit im Treff 23 Amorbach, und Rebecca Dorsch, Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit an der Johannes-Häusler-Schule, sowie Harald Barie und Guido Oetzmann von der Mobilen Jugendarbeit Neckarsulm. Unter fachlicher Anleitung des städtischen Bauhofs pflanzten die Helfe rinnen und Helfer die Obstbäume ein und verteilten Holzhackschnitzel als Fallschutz rund um die Jugendbank. Zur Einweihung bedankte sich Ortsvorsteher Andreas Gastgeb im Namen der Stadt mit Brezeln und Getränken beim Helferteam.

Echter Hingucker Mit der neuen Jugendbank erfüllt die Stadt einen Wunsch, den Jugendliche in der Jugendsprechstunde an Oberbürgermeister Steffen Hertwig richteten. „Im gemeinsamen Sozialraum gibt es einen großen Bedarf an zusätzlichen stationären Angeboten", bestätigte Guido Oetzmann. "Die neue Jugendbank ist ein echter Hingucker und in Verbindung mit der Pflanzaktion ein weiterer kleiner, nachhaltiger Beitrag zum Stadtjubiläum." snp


Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters online abrufbar

NECKARSULM Weil das traditionelle Neujahrskonzert mit dem JugendSinfonieorchester der Städtischen Musikschule wegen der verschärften Corona-Lage erneut nicht stattfinden kann, richtet Oberbürgermeister Steffen Hertwig seine Neujahrsansprache in digitaler Form als Videobotschaft an die Bevölkerung. Sie wurde am Sonntag, 16. Januar, dem ursprünglich geplanten Kon zerttag, im Aquatoll aufgezeichnet und online auf den städtischen Social Media-Kanälen veröffentlicht.

„Um die wichtigsten kommunalpolitischen Aufgaben und Herausforderungen des neuen Jahres zu beschreiben, wäre mir der persönliche Kontakt zu den Einwohnerinnen und Einwohnern natürlich lieber gewesen“, so der OB. „Aber die Pandemie lässt das auch in diesem Jahr leider nicht zu. Umso mehr hoffe ich, dass wir beim 25. Neujahrskonzert 2023 wieder zu dem gewohnten Format in feierlichem Rahmen zurückkehren können."

Damit die Pandemie gemeinsam überwunden werden kann, ruft Steffen Hertwig die Bevölkerung dazu auf, sich impfen und boostern zu lassen. "Nur so können wir unser Leben ohne Corona-Einschränkungen zurückgewinnen.“ Als wichtigste Themen für die Zukunft der Stadt benennt er die Digitalisierung, die Mobilität, den Klimaschutz und den Bereich Bildung und Betreuung. Auch der Aufzeichnungsort der Neujahrsansprache spielt eine besondere Rolle: Wie der OB ankündigt, wird der Gemeinderat 2022 über die Zukunft des Aquatolls entscheiden. snp

DEIKE PRESS, Konstanz 03/2022

Lacher der Woche

Fragt der eine Autoliebhaber den anderen: „Womit kann man die Beschleunigung eines Trabbis messen?" Sein Gegenüber antwortet: „Mit einem Kalender."