Gemeinsam mit Freunden aus den Partnerstädten Carmaux, Bordighera und Grenchen wurde das 40. Ganzhornfest in Neckarsulm gefeiert. Oberbürgermeister Steffen Hertwig eröffnete das Herbstfest der Vereine zusammen mit der Vorsitzenden des Kultur- und Sportausschusses, Marita Krottenthaler, und der Württembergischen Weinprinzessin Franziska Fischer. „Das Ganzhornfest bietet auch Gelegenheit, die Städtepartnerschaften zu pflegen“, erklärte OB Hertwig bei der Eröffnung. Geschenk Auf Einladung der Stadt nahmen Ehrengäste aus drei Partnerstädten am 40. Ganzhornfest teil. Am Vorabend der Eröffnung hatte Steffen Hertwig die Gäste im Welcome Hotel begrüßt: „Mit Ihrem Besuch zeigen Sie uns, dass die Partnerschaft auch in Ihren Städten von genauso großer Bedeutung ist und gepflegt wird.“ Bei der Festeröffnung auf der Hauptbühne Museumsplatz überraschte der Stadtpräsident der schweizerischen Partnerstadt Grenchen, Francois Scheidegger, seinen Gastgeber mit einem besonderen Geschenk. Für das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum überreichte er Steffen Hertwig ein Rennrad der Marke BMC, die bislang im Museum noch nicht vertreten ist. Die „Bicycle Manufacturing Company“ (BMC) wurde 1985 in Grenchen gegründet. Seit 2001 produziert das Unternehmen erfolgreich Rennräder für den Profisport. 2011 gewann Cadel Evans die Tour de France auf einem Rad von BMC. Mit dem Gastgeschenk bedankte sich Francois Scheidegger für die „tolle Städtepartnerschaft, die wir leben dürfen“. Steffen Hertwig dankte dem Stadtpräsidenten für das „großzügige Geschenk“: „Das ist eine absolute Bereicherung für unser Museum.“ Im Namen der italienischen Partnerstadt Bordighera bedankte sich der Vorsitzende des Gemeinderates, Marco Farotto, für die Einladung. Bordighera sei bestrebt, die Partnerschaft wieder neu zu beleben. „Der Austausch soll wieder angeregt werden.“ Freundschaften Mylène Kulifaj-Tesson, Mitglied des Gemeinderates von Carmaux, überbrachte stellvertretend für Bürgermeister Alain Espié die Grüße der französischen Partnerstadt. In den 61 Jahren der Städtepartnerschaft seien viele Freundschaften entstanden. „Es ist eine gelebte Partnerschaft“, betonte die Gemeinderätin. Gelegenheit, die freundschaftlichen Kontakte zwischen den Partnerstädten zu vertiefen, bot ein gemeinsamer Besuch auf der Buga in Heilbronn und die Teilnahme am Ganzhornfest. „Die Neckarsulmer Vereine haben wieder alles getan, um die Gäste drei Tage lang kulturell und kulinarisch zu verwöhnen“, versicherte Marita Krottenthaler. Mit dem Schluck aus dem Weinrömer gab sie gemeinsam mit OB Hertwig und Weinprinzessin Franziska Fischer den offiziellen Startschuss für „drei erlebnisreiche Tage bei gutem Essen, beschwingter Musik, guten Gesprächen und das Wiedersehen mit alten Freunden“. Für die Veranstaltung und Unterstützung des Festes danke Marita Krottenthaler den Vereinen, der Stadtverwaltung und dem städtischen Bauhof. Auch Oberbürgermeister Steffen Hertwig hob das große ehrenamtliche Engagement der Vereine hervor. Das Ganzhornfest sei bei Bürgern wie Besuchern gleichermaßen geschätzt. „Viele Gäste lernen die Neckarsulmer Gastfreundschaft kennen“, betonte Steffen Hertwig. „Das funktioniert, weil viele Vereine mithelfen und das Ehrenamt pflegen. Auch das ist ein Symbol unserer Stadt.“ snp
Im Zeichen der Städtepartnerschaft: NECKARSULM Stadtpräsident Scheidegger überreicht Rennrad aus Grenchen für Deutsches Zweirad- und NSU-Museum
Für Comedy-Freunde gibt es noch Karten
Bei fünf Veranstaltungen von „Neckarsulm lacht“ sind noch Plätze frei
NECKARSULM Comedy-Fans können sich noch Karten für „Neckarsulm lacht“ sichern. Das Festival versammelt Stars der Kabarett- und Comedy-Szene im Brauhaus und zählt zu den beliebtesten Veranstaltungsreihen des städtischen Kulturprogramms „Neckarsulm – hier spielt die Musik“. Von neun Veranstaltungen der Spielzeit 2019/2020 sind vier bereits ausverkauft. Für die restlichen fünf gibt es noch Karten.
Mitzuerleben ist das zweite Bühnenprogramm von Katie Freudenschuss am 15. November. Unter dem Motto „Einfach Compli-Katie!“ entspinnt die Künstlerin intelligente Comedy mit Verve und feiner Beobachtungsgabe. Dabei singt und spielt sie stimmgewaltig und schlagfertig und improvisiert humorvoll mit Zuschauern und Situationen.
Die Welt zwischen Wille und Wahn beleuchtet Reiner Kröhnert in „Getwittercloud“ am 17. Januar. Der virtuose Polit-Parodist lässt die getwitterten Indiskretionen aus den Elite-Zirkeln der Macht Revue passieren. Es geht um falsche Wahrheiten und echte Kriegsgefahr, digitale Politprovokationen und nachgereichte Dementis.
Zum „Fuchs-Treff“ lädt Musikkabarettist Josef Brustmann am 20. März ein. Mit schlauen Texten und frechen Liedern streift er durch das Unterholz des Lebens und zieht ihm das Fell über die Ohren.
„Das Ufo parkt falsch“, stellt Moritz Netenjakob am 17. April fest. Der Grimme-Preisträger und Bestseller-Autor inszeniert einen perfekten Mix aus brüllend komischen Beobachtungen, liebenswerten Figuren und verrückten Einfällen. So erlebt das Publikum mit, wie die Ufo- Attacke von Grönemeyer, Lindenberg und Calmund abgewehrt wird.
Improvisationstalent, Fantasie und grandiosen Humor beweist Lars Redlich am 19. Juni. In seinem zweiten Solo-Programm „Ein bisschen Lars muss sein“ schaltet das Berliner Allround-Talent den Thermomix der Komik an: Der Entertainer singt, swingt und springt von der Sopran-Arie in den Hip Hop, mimt Rocker und Diva und parodiert mit neuen Texten bekannte Hits. snp
INFO Tickets Die Abende im Brauhaus beginnen um 20 Uhr. Karten: Vorverkauf 17 Euro (Abendkasse: 19 Euro). Online unter www.reservix.de oder in der Buchhandlung Chardon, Marktstraße 9. Mit den Tickets kann man am Veranstaltungstag kostenlos Bus und Bahn fahren.
Unternehmen sprechen sich für B27-Anschluss aus
Gemeinsames Schreiben mehrerer örtlicher Firmen an die Stadtverwaltung

NECKARSULM Die Stadt Neckarsulm erhält Unterstützung aus der Wirtschaft für die Planung des zusätzlichen Anschlusses der B27 an die Binswanger Straße. In einem gemeinsamen Schreiben an Oberbürgermeister Steffen Hertwig befürworten die Rheinmetall Automotive AG, die Bechtle AG sowie die Schwarz Gruppe mit Lidl und Kaufland den geplanten B27-Anschluss. „Als Partner und Unterstützer des regionalen Mobilitätspaktes sowie bedeutende Arbeitgeber der Region unterstützen wir die in dieser Angelegenheit unternommenen regionalen und überregionalen Anstrengungen ausdrücklich“, erklären die Unternehmenschefs in dem Schreiben. Unterzeichner sind Horst Binnig, Chief Executive Officer (CEO) von Rheinmetall Automotive, Dr. Thomas Olemotz, Vorstandvorsitzender der Bechtle AG, und Gerd Chrzanowski, Vorstandsvorsitzender der SB Dienstleistung KG.
Verbesserung Die Audi AG als weiterer Partner im Mobilitätspakt Heilbronn/Neckarsulm verweist auf dessen Ziele und Maßnahmen, die das Unternehmen unterstützt. In politischen Fragestellungen verhält sich das Unternehmen entsprechend den internen Leitlinien grundsätzlich neutral.
Neben der Verbesserung des ÖPNV, dem Ausbau von Radverkehrsanlagen und der Stärkung des betrieblichen Mobilitätsmanagements sieht der Mobilitätspakt auch Ausbaumaßnahmen im Straßennetz vor. Der geplante zusätzliche Anschluss der B27 an die Binswanger Straße ist einer der Bausteine in diesem multimodalen Konzept.
Positive Entwicklung „Wir sind davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahme für die positive Fortentwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Neckarsulm und der gesamten Region unverzichtbar ist“, lautet das gemeinsame Votum der Unternehmenschefs.
Durch den B27-Anschluss wird der Verkehr auf den Hauptverkehrsadern gebündelt und die Innenstadt so um mehrere 1000 Fahrzeuge am Tag entlastet. Hierzu stellen die Unterzeichner in ihrem Schreiben fest: „Die entlastende Wirkung dieses Verkehrsprojektes wurde zwischenzeitlich durch umfangreiche gutachterliche Prüfung vollumfänglich bestätigt.“ snp
Pilze im heimischen Wald
NECKARSULM Die aktuelle Familienmitmachausstellung „Walddetektive – der Natur auf der Spur“ bietet am Freitag, 27. September, um 19 Uhr einen Vortrag zu den Pilzen unserer Wälder. Wer sich noch nicht mit Pilzen beschäftigt, aber Interesse daran hat, die geheimnisvollen Wesen kennenzulernen, ist hier an der richtigen Adresse. Bei dem Vortrag erfahren Teilnehmer einige grundlegende Dinge, die man als Pilzfreund wissen und beherzigen sollte. Außerdem gibt es Informationen zum Lebensraum der Pilze, den Voraussetzungen für gutes Gedeihen und natürlich Beispiele von Pilzen in unseren Wäldern. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Stadtmuseum. NSt
Vorsorge im Fokus
NECKARSULM Mit dem Thema „Vorsorge und Selbstbestimmung“ beschäftigt sich die Rechtsanwältin Heidrun Schinz in einem Vortrag am Mittwoch, 18. September, von 18 bis 20 Uhr in der Mediathek. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mitten im Leben – pflegen und gepflegt werden“. Hierzu laden der Pflegestützpunkt Landkreis Heilbronn und die IAV-Stelle Neckarsulm-Erlenbach-Untereisesheim in Kooperation mit der Mediathek ein. Der Eintritt ist frei. Unfall, Krankheit, Behinderung oder fortschreitendes Alter – jeder kann in eine Situation kommen, in der es nicht mehr möglich ist, seine persönlichen Angelegenheiten selbst zu regeln. Um auf diesen Fall vorbereitet zu sein, gibt es verschiedene Vorsorgemöglichkeiten. Der Vortrag gibt einen differenzierten Überblick über Instrumente wie Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht, Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung und deren Auswirkungen. snp
Busse statt Stadtbahn
NECKARSULM Die Stadtbahnen der Linie S 41 werden zwischen Mosbach-Neckarelz und Mosbach bis Montag, 16. September, jeweils nachts zwischen 1 und 4.23 Uhr durch Busse ersetzt. Grund dafür sind Gleisbauarbeiten in Mosbach-Neckarelz. Die Züge der Linie S 41 enden und beginnen in diesem Zeitraum im Bahnhof Neckarelz. Dort erfolgt der Umstieg in Busse. NSt
Standesamt geschlossen
NECKARSULM Das Standesamt der Stadt ist am Freitag, 20. September, geschlossen. Es ist am Montag, 23. September, wieder zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar. snp
Meditativer Gottesdienst
NECKARSULM In der Martin-Luther-Kirche ( Mannheimer Weg 20), findet am Sonntag, 15. September, um 19 Uhr der erste meditative Abendgottesdienst „Die Quelle“ nach der Sommerpause statt. Der Gottesdienst ist geprägt von Gesängen, Gebeten, Lesungen und meditativer Stille und orientiert sich an Andachten der Taizé-Bruderschaft. NSt
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