Bauplätze werden vermarktet

OBEREISESHEIM - Für Grundstücke im Erweiterungsgebiet „Nördlich der Römerstraße“ jetzt bewerben

Bis 21. September können sich Interessierte bei der Stadt um einen Bauplatz im Obereisesheimer Wohngebiet „Nördlich der Römerstraße“ bewerben.Foto: Archiv/Seidel

3.08.2021

Die Stadt hat mit der Vermarktung der Bauplätze „Nördlich der Römerstraße“ in Obereisesheim begonnen. In dem 1,9 Hektar großen Erweiterungsgebiet werden Bauplätze für freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften verkauft. Vollständig erschlossen haben sie einen Quadratmeterpreis von 380 Euro. Interessierte können sich ab sofort über das Online-Portal www.baupilot.com bewerben. Die Frist endet am 12. September.
  

Vergaberichtlinie
Für die Vergabe der Bauplätze in Obereisesheim gilt erstmals die vom Gemeinderat beschlossene Bauplatz-Vergaberichtlinie. Städtische Baugrundstücke für Einzelhäuser und Doppelhaushälften werden künftig nach objektiven, sachlichen und nachvollziehbaren Kriterien vergeben. Und so funktioniert das Bewerbungsverfahren: Im ersten Schritt wird eine Bewerbung für das gesamte Erweiterungsgebiet abgegeben. Der Zeitpunkt, zu dem die Bewerbung innerhalb der Bewerbungsphase eingeht, spielt bei der Vergabeentscheidung keine Rolle. Die Bewerbungen werden gesammelt und nach Ablauf der Frist gemäß den Vergaberichtlinien geprüft und ausgewertet. Wer einen Zuschlag erhält, wird im zweiten Schritt aufgefordert, seine Bauplatzprioritäten zu nennen. Die Bauplätze werden nach einem Punktesystem vergeben. Bewerber mit der höchsten Punktzahl erhalten das Erstauswahlrecht. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los. In die Punktebewertung fließen soziale, wirtschaftliche und allgemeine Kriterien ein. Punkte gibt es zum Beispiel für jedes Kind unter 18 Jahren im eigenen Haushalt und für jüngere Bewerber unter 35 Jahren. Punkte sammeln können auch Bewerber, die in Neckarsulm wohnen oder früher hier gewohnt haben, in der Stadt arbeiten oder sich in einem Verein oder einer vergleichbaren gemeinnützigen Organisation in der Stadt aktiv engagieren.
   

Hat ein Bewerber selbst Flächen in das jeweilige Baugebiet eingebracht, gibt es Zusatzpunkte. Ein Abzug erfolgt, wenn Bewerber Eigentümer eines Hauses oder eines baureifen Grundstücks in einem Umkreis von 50 Kilometern sind.

Beschleunigt
Mit der neuen Vergaberichtlinie wird das Verfahren vereinheitlicht und die Entscheidung beschleunigt. Zudem wird der Gemeinderat entlastet. Bislang entschied dieser jeweils einzeln über die Vergabe von Bauplätzen für Einzelhäuser und Doppelhaushälften. Mit der Einführung des Punktesystems setzt die Stadt zudem neue EU-Vorgaben um.

Nachzulesen ist die „Richtlinie zur Vergabe von Baugrundstücken der Stadt Neckarsulm zur Bebauung mit Einzelhäusern (Ein-/Zweifamilienhäusern) und Doppelhaushälften“ unter www.neckarsulm.de und auf www.baupilot.com/neckarsulm im Downloadbereich. snp

INFO Wissenswertes

Fragen zum Thema beantwortet Sascha Ritzert, Telefon 07132 35417, oder per E-Mail an: sascha.ritzert@neckarsulm.de.

Stadt übernimmt ab August Führung der Schulmensakonten

NECKARSULM Die Bankkonten zur Abrechnung der Mittagsverpflegung an den städtischen Schulen werden derzeit von den Fördervereinen im Auftrag der Stadt Neckarsulm geführt.

Zum 1. August 2021 werden alle Bankkonten zur Einzahlung des Essensgeldes für die Schulmensen auf die Stadt umgeschrieben. Für die Eltern ändert sich lediglich der Name des Empfängers: von „Förderverein“ auf „Stadt Neckarsulm“. Die Bankverbindung (IBAN) bleibt unverändert. Das Girokonto für die Mensagelder der Hermann-Greiner-Realschule wurde bereits im vergangenen Jahr auf die Stadt Neckarsulm umgestellt.

Für die Mittagsverpflegung gilt an allen städtischen Schulen außer an der Grundschule Dahenfeld und dem Albert-Schweitzer-Gymnasium ein einheitliches, praktisches Bezahlsystem. Die Eltern zahlen das Essensgeld für ihre Kinder auf ein bestimmtes Konto ein. Von diesem Konto wird das Guthaben per Software automatisch auf den Essenschip der Schulkinder gebucht. Mit diesem Chip können die Schülerinnen und Schüler ihr vorbestelltes Mittagessen in der Schule bargeldlos bezahlen.

Die Kontoführung durch die Fördervereine führte bei personellen Veränderungen im Verein, wie zum Beispiel einem Wechsel im Vorstand, automatisch zu einer Veränderung bei den Kontobevollmächtigten und damit zu Reibungen bei der Verbuchung.

Um das Bezahlsystem künftig reibungslos und verlässlich fortzuführen, nimmt die Stadt die Kontoführungen jetzt in die eigene Hand. Im Zuge der weiteren Digitalisierung der Verwaltung können die eingehenden Einzahlungen beziehungsweise Erstattungen inzwischen ohne größeren Buchungsaufwand abgewickelt werden. Solange dies technisch nicht möglich war, trug die Kontoverwaltung durch die Fördervereine dazu bei, den Buchungsaufwand für die Stadtkasse zu reduzieren. Insofern dankt die Stadt Neckarsulm den Fördervereinen der Schulen für die geleistete Arbeit und Unterstützung. snp

Lacher der Woche

Ein Mann kommt früher nach Hause als geplant. Im Erdgeschoss bemerkt er Feuer. Er stürmt nach oben ins Schlafzimmer: „Schatz, steh auf, es brennt!“ Da ruft es aus dem Schrank: „Rettet die Möbel!“