Mieten oder kaufen?

Verbraucherzentrale gibt Tipps zu Photovoltaikanlagen

Neben dem Kauf von Photovoltaikanlagen etabliert sich seit einiger Zeit ein neues Modell: die Photovoltaikanlage fürs eigene Dach mieten. Foto: Archiv

18.06.2021

Solarkraft liegt im Trend: Man nutzt den eigenen, grünen Strom, ist damit unabhängiger und kann Stromkosten sparen. Neben dem Kauf von Photovoltaikanlagen etabliert sich seit einiger Zeit ein neues Modell: die Photovoltaikanlage fürs eigene Dach mieten.

Damit können hohe Investitionskosten vermieden werden. Interessierte Verbraucher stehen daher vor der Frage: Photovoltaikanlage mieten oder kaufen?

Mietmodell
Im Prinzip funktioniert das Modell ähnlich wie das Leasing eines Autos. Die Anbieter setzen eine Photovoltaikanlage gegen die Zahlung einer Pacht auf das Hausdach. Hausbesitzer stellen lediglich Dachfläche zur Verfügung und zahlen im Gegenzug für die Nutzung des erzeugten Stroms während der Vertragslaufzeit feste Gebühren. Die Solarstromanlagen-Miete liegt bei Ein- oder Zweifamilienhäuser je nach Anlagengröße und Anbieter zwischen 50 und 150 Euro pro Monat. Meist wird eine konstante Miete für bis zu 20 Jahre vereinbart. Danach können Verbraucher die Anlage häufig für den Zeitwert übernehmen. Wichtig: Auch während der Zeit, in der die monatliche Miete gezahlt wird, kann der produzierte Strom nicht nur ins Netz eingespeist, sondern auch selbst genutzt werden. Bei seriösen Angeboten bekommen die Mieter der Anlagen auch die Vergütung für jenen Teil des Solarstroms, der ins Netz eingespeist wird.

„Meist ist eine Miete oder Pacht am Ende deutlich teurer als ein Kauf“, sagt Matthias Bauer von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Er rät deshalb, die Vertragsbedingungen vorab gründlich zu prüfen, da Angebote sehr unterschiedlich ausgestaltet sind und teils versteckte Kosten enthalten. „Achten Sie beispielsweise auch darauf, dass die Miete nur dann zu zahlen ist, wenn die Anlage wie versprochen Strom produziert und dass die vermietende Firma allen vertraglichen Verpflichtungen, wie zum Beispiel Wartung und Reparaturen, nachkommt,“ rät Bauer.

Verbraucher sollten außerdem beachten, dass sie Verträge, die außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossen werden, in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss widerrufen können. „Nutzen Sie diese Möglichkeit, wenn Sie sich bei Ihrer Entscheidung unsicher sind oder wenn Sie Ihre Entscheidung noch einmal überdacht haben“, betont der Energieexperte weiter. Bei Fragen rund um die Verträge bei Miet-Photovoltaikanlagen hilft auch die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale.

Unabhängige Beratung
Mehr Informationen rund um das Thema Solar gibt es auch in unserer Podcast-Reihe: https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/energie/erneuerbare-energien/photovoltaik-60295. Generell empfiehlt es sich beim Thema Photovoltaik mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet anbieterunabhängige Hilfe bei der Beurteilung von Angeboten an. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale- energieberatung.de NSt  


Lädle feiert 25. Geburtstag

DAHENFELD Seit nunmehr bereits 25 Jahren öffnet das Bäckerlädle in Dahenfeld täglich seine Türen, um den Dahenfelder Bürgerinnen und Bürgern den täglichen Bedarf an Backwaren und einer kleinen Auswahl an Waren für das tägliche Leben zu sichern. Familie Reis übernahm den (ehemaligen Spar-)Laden Anfang 1996 und eröffnete das Bäcker- und Lebensmittelgeschäft dann am 17. Mai 1996.

Die Ortsverwaltung nahm dies zum Anlass, Familie Reis in der Jubiläumswoche im Laden in der Kreuzstraße 10 zu gratulieren. „Wir sind froh und dankbar, immer noch einen Grundversorger in Dahenfeld zu haben und hoffen, dass dies auch weiterhin in dieser Art bestehen bleibt“, so Ortsvorsteher Erlewein.

„Familie ist ein Zuhause, in dem die Liebe wohnt, in dem Erinnerungen geboren werden, Freunde immer willkommen sind und jederzeit ein Lächeln auf dich wartet“ – der Slogan auf der Homepage der Bäckerei Reisebeck. Und diesem Slogan wird jeder Tag gerecht, hier kennt jeder (fast) jeden und es fühlt sich schon ein bisschen „familiär“ an, den täglichen Einkauf hier zu tätigen. Ortsvorsteher Erlewein bedankte sich bei Familie Reis und stellvertretend für alle dort Angestellten bei Andrea Seitz für 25 Jahre Grundversorgung im Ort und übergab in dieser kleinen Runde jeweils eine Flasche „Dahenfelder“ Sekt zusammen mit Sektgläsern aus dem Jubiläumsangebot der Stadt Neckarsulm. Er betonte nochmals, wie wichtig der Erhalt des Ladens für den kleinen Ort ist und hoffe nun darauf, an selber Stelle in 25 Jahren wieder zu stehen. snp

Lacher der Woche

Hans zu seinem Freund Georg: „Ich war doch gestern gar nicht so betrunken, oder?“ – „Mensch, du hast den Duschkopf in den Arm genommen und gesagt, er soll aufhören zu weinen!“

Beratung vor Ort wieder möglich

AUDI BKK Die Audi BKK bietet in Abhängigkeit der regionalen Gegebenheiten wieder Beratungen vor Ort an. Nach vorheriger telefonischer Vereinbarung können Termine für persönliche Gespräche gebucht werden. Auf der Internetseite unter www.audibkk.de stellt die Krankenkasse eine laufend aktualisierte Übersicht aller Standorte bereit. Ist ein persönlicher Termin notwendig, wird dieser direkt vergeben. Die Mitarbeiter sind dadurch bereits im Vorfeld über die Sachlage informiert und bereiten für die Versicherten zum Termin alles Notwendige vor. „Für unsere Kunden möchten wir es so einfach wie möglich gestalten, mit uns in der aktuellen Situation wieder direkt in Kontakt zu treten. In den letzten Monaten haben wir zwar unsere digitalen Services und Angebote deutlich ausgebaut, das persönliche Gespräch kann jedoch bei komplexen Themen kaum ersetzt werden“, erklärt Sven Heidinger, Leiter des Audi BKK Service-Centers in Neckarsulm. NSt