Meilensteine der Bibliotheksgeschichte


Vor genau 100 Jahren nahm die Allgemeine Ortsbibliothek in der Gewerbeschule an der Binswanger Straße ihren Betrieb auf. Foto: unbekannt

14.07.2021

■ Oktober 1920: Der katholische Kaplan Stübe regt die Gründung einer „konfessionell und politisch neutralen Bibliothek“ für alle Bürger Neckarsulms an.

■ 24. Mai 1921: Die Allgemeine Ortsbibliothek öffnet in der Gewerbeschule an der Binswanger Straße.

■ 1947: Mit der Wiederöffnung der Bibliothek nach dem Zweiten Weltkrieg übernimmt die Stadt die komplette Trägerschaft.
  

Übergangsdomizil: 1971 in den heutigen Museumsstuben. Foto: Archiv/Wendt
Übergangsdomizil: 1971 in den heutigen Museumsstuben. Foto: Archiv/Wendt

■ 21. November 1960: Nach mehreren Übergangsquartieren in den 50er Jahren zieht die Stadtbücherei in das erste für die eigenen Zwecke renovierte Gebäude: die „Kleine Neckarschule“ in der Schindlerstraße.

■ 17. Mai 1971: Der nächste Meilenstein ist erreicht. Pünktlich zur 1200-Jahr-Feier Neckarsulms schlägt die Stadtbücherei in den heutigen Museumsstuben ihre Zelte auf.

■ 21. April 1981: Zusammen mit der VHS werden die umgebauten Räume des ehemaligen NSU-Beamten-Kasinos in der Gottfried-Daimler-Straße bezogen.

■ 2004: Neckarsulm investiert in ein neues repräsentatives Gebäude. Erstmals in ihrer Geschichte zieht die Bibliothek nun mit ihren inzwischen 40 000 Medien in ein von vornherein als Bibliothek entworfenes Gebäude – und sie erhält ihren jetzigen Namen: Mediathek.

■ 2021: Heute ist sie ein modernes Informations- und Kommunikationszentrum im Herzen der Stadt. Lichtdurchflutete Räume, viel Glas und eine gemütliche Caféteria laden zum Verweilen ein. Über 60 000 Besuche und 280 000 Entleihungen im Jahr zeigen, dass die Mediathek auch im digitalen Zeitalter ein zentraler Ort der Begegnung ist.