Gottesdienste für Jung und Alt

Am 19. September ist Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Foto: privat

18.09.2021

TERMINE In der Martin-Luther-Kirche Neckarsulm, Mannheimer Weg 20, findet am Sonntag, 19. September, um 19 Uhr der meditative Abendgottesdienst „Die Quelle“ statt. Der Gottesdienst ist geprägt von Gebeten, Liedern, kurzen Lesungen und meditativer Stille. Gemeinsames Singen mit Maske ist möglich. Die Liturgie für diesen ökumenisch ausgerichteten Gottesdienst orientiert sich an den Andachten der Taizé-Bruderschaft.

Der Gottesdienst wird unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung stattfinden.

Ebenfalls am kommenden Sonntag, 19. September, um 10.45 Uhr findet wieder Kinderkirche in der Martin-Luther-Kirche im Neckarsulmer Neuberg statt. Der Kindergottesdienst ist geeignet für Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Es gibt Geschichten aus der Bibel und es wird gebastelt, gespielt und gesungen. Das Kinderkirche-Team lädt dazu herzlich ein. Der Kinder-Gottesdienst wird unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung stattfinden. NSt


In Neckarsulm bewegt sich was

Neues Bauwerk, neue Raumluftfilter, neue Gefahrenkarten

■ Stadt Neckarsulm bereitet Neubau des Sulmstegs vor

Das Tiefbauamt der Stadt Neckarsulm bereitet den Neubau des Sulmstegs in Verlängerung der Bleichstraße vor. Der alte, sehr stark sanierungsbedürftige Steg wird durch ein neues fahrrad- und fußgängertaugliches Brückenbauwerk ersetzt. Bei diesem Ersatzbau handelt es sich um eine Maßnahme im Rahmen des städtischen Radverkehrskonzepts. Die Baustelle wird auf dem Schotterparkplatz gegenüber dem Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) eingerichtet. Aus diesem Grund ist der Schotterparkplatz von sofort an für den Verkehr gesperrt. Um den Sulmsteg fahrradgerecht herzustellen, wird sowohl ein breiterer Neubau als auch eine verlängerte Auf- und Abfahrrampe mit entsprechend niedrigerem Gefälle errichtet. Damit Platz für die flachere Rampe geschaffen werden kann, wird die Wendeplatte vor dem ASG zurückgebaut. Dies dient auch dem Ziel der Stadt, den Stadtpark für den motorisierten Verkehr zu sperren und nur noch für Fußgänger und Radfahrer zu reservieren. „Der Autoverkehr beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität im Stadtpark“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel. „Unser Ziel ist es, die Naherholungsfunktion und die Aufenthaltsqualität des Stadtparks weiter zu stärken.“ Die Bauarbeiten sollen bis Anfang Dezember andauern.

■ Schutzmaßnahmen in Kitas und Schulen ausgeweitet

Die Stadt stärkt mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg die Gesundheitsschutzmaßnahmen in den städtischen Kitas und Schulen. Erklärtes Ziel ist es, erneute Kita- und Schulschließungen in der Corona-Krise zu verhindern und Betreuung und Unterricht in Präsenz zu ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, hat die Stadt Neckarsulm 50 Raumluftfilter angeschafft, die in Kitas und Schulen eingesetzt werden, und zwar überall dort, wo nicht ausreichend Lüftungs- und Fensterflächen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus können Eltern ein niederschwelliges Impfunterstützungsangebot der Stadt für ihre Schulkinder nutzen. Zudem hat das Kultusministerium mit dem Start des neuen Schuljahres die Testpflicht für Beschäftigte in Schulen und Kitas verschärft.

„Mit diesem Maßnahmenbündel wollen wir gemeinsam mit dem Land sicherstellen, dass die Kitas und Schulen in der Stadt auch bei einer sich womöglich wieder verschärfenden Pandemielage geöffnet bleiben können“, bekräftigt Oberbürgermeister Steffen Hertwig. „Zugleich wollen wir dazu beitragen, die Impfquote bei den zwölfbis 17-jährigen Schülerinnen und Schülern zu erhöhen.“

In geschlossenen Räumen kann sich das Corona-Virus durch Aerosole in der Raumluft verbreiten. Daher ist das regelmäßige Lüften eine wichtige Maßnahme zum Schutz vor einer Infektion. In Kita- und Schulräumen, die baubedingt nicht oder nur eingeschränkt gelüftet werden können, weil sie zum Beispiel nur über Kippfenster oder Oberlichter verfügen, sind die neuen Raumlüfter im Einsatz. Den entsprechenden Bedarf hat die Stadt bei den Einrichtungs- und Schulleitungen abgefragt und die Geräte dann an die so ermittelten Kitas und Schulen verteilt. In den Schulen sind die Raumliftfilter mit Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb gegangen. In den Kitas sind die Geräte bereits seit dem Ende der Sommerferien im Einsatz. Die Rückmeldungen aus den Kitas sind durchweg sehr positiv. Die auf Rollen montierten, mobilen Geräte sind kompakt, leistungsstark und dennoch geräuscharm. Sie verfügen über einen speziellen Hygienefilter und befreien die Raumluft effizient und zuverlässig von Viren, Bakterien, Allergenen, Pilzen und Keimen. Mit diesen Eigenschaften werden die Raumluftfilter vom Land gefördert. Den Kauf der Geräte hat die Stadt mit rund 45 000 Euro finanziert. Diese Summe bezuschusst das Land mit einem Förderanteil von bis zu 50 Prozent.

■ Starkregen-Risikomanagement wird eingeführt

Die Stadt Neckarsulm führt aktuell ein Starkregen-Risikomanagement ein, um Überflutungsrisiken besser bewerten zu können. Ziel ist es, das Risiko von gefährlichen Abflüssen auf der Geländeoberfläche abzuschätzen und Risikoobjekte zu identifizieren. Hierzu werden zunächst Starkregen-Gefahrenkarten erstellt. Die Arbeiten zur Geländekartierung werden derzeit von Mitarbeitern des beauftragten Ingenieurbüros geomer GmbH aus Heidelberg ausgeführt. Im Rahmen dieser Tätigkeit müssen die Mitarbeiter zum Teil auch private Grundstücke betreten. Dabei können sich die Mitarbeiter durch eine Bescheinigung der Stadt Neckarsulm legitimieren. Die Stadt bittet die Eigentümer, die Mitarbeiter der geomer GmbH zu unterstützen und ihnen den Zutritt zu den betreffenden Grundstücken zu ermöglichen.

Anhand der Starkregen-Gefahrenkarten erfolgt in einem nächsten Schritt die Risikoanalyse, die schließlich in ein ganzheitliches Handlungskonzept mündet. Auf dieser Basis werden konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt, um Schäden von Gebäuden, Anlagen, öffentlichen Einrichtungen und der Infrastruktur abzuwenden oder zumindest zu verringern. In diesem Zuge werden dann auch die Bürger auf Gefahrengebiete hingewiesen. Eigentümer können dann Schutzmaßnahmen gegen Starkregen auf den Grundstücken entwickeln. snp
  

© DEIKE PRESS, Konstanz 37/2021
© DEIKE PRESS, Konstanz 37/2021

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