Kulturverein Kreatief Neckarsulm: Für’s Jubiläums-Musical wird geprobt

Seit 2010 bringt Kreatief jedes Jahr ein Musical auf die Bühne. Foto: Archiv/Conz

9.04.2021

NECKARSULM Der Kulturverein Kreatief – Kultur im Unterland bringt seit 2010 jedes Jahr ein selbst geschriebenes Musical auf die Bühne. Aus Anlass des 1250. Stadtjubiläums hat das bewährte Autoren-Team Martin und Rolf Renner ein Neckarsulm-Musical geschrieben. Seit November proben 24 Darsteller online für das Stück, das am 11. Juni uraufgeführt werden soll.
   

Geplant sind 20 Aufführungen auf der vereinseigenen Open-Air-Bühne, die beim Schützenhaus stehen wird. Die Anschaffung der Bühne wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. NSt
   

INFO Tickets

Derzeit gibt es noch keine Eintrittskarten. Sobald es die coronabedingte Gesamtlage zulässt, soll der Ticketvorverkauf starten.

Geldanlagen auf dem Prüfstand

NECKARSULM - Angelegte liquide Mittel der Stadt sind größtenteils abgesichert

Nach dem Insolvenzantrag der Greensill Bank wird die Stadt nochmals alle Geldanlagen eingehend überprüfen und neu bewerten. Neckarsulm verfügt über liquide Mittel in Höhe von 139,1 Millionen Euro, die in unterschiedlichen Beträgen bei verschiedenen Banken und Versicherungen angelegt sind. In der jüngsten Ratssitzung gab Stadtkämmerer Jürgen Kaufmann dem Gremium einen Überblick über sämtliche Geldanlagen. Der überwiegende Teil der angelegten Geldmittel ist über Einlagensicherungssysteme der jeweiligen Institute abgesichert.

Neuer Rahmen
Knapp 19 Prozent der liquiden Mittel sind bei zwei deutschen Großbanken geparkt, die nicht über eine entsprechende Einlagensicherung verfügen. Im Gemeinderat wird in Kürze erörtert, wie mit der städtischen Richtlinie für Geldanlagen künftig verfahren werden soll.

Bei der Anlage von Finanzmitteln stehen liquide Kommunen wie Neckarsulm vor einem Dilemma. Einerseits gilt es, Negativzinsen auf Einlagen zu vermeiden. Andererseits wird eine größtmögliche Einlagensicherung angestrebt. Beide Ziele sind nicht miteinander vereinbar. Öffentliche Geldinstitute nehmen Finanzeinlagen von Kommunen nicht mehr entgegen. Auf der anderen Seite sind solche Einlagen bei Privatbanken seit einigen Jahren nicht mehr gesichert.

Anfang November 2020 hatte die Stadt fünf Millionen Euro in zwei Tranchen bei der Greensill Bank angelegt. Die Greensill Bank war damals von Analysten mit dem Rating „A minus“ und damit als gut bewertet worden. Die Bremer Bank wurde Anfang März von der Finanzaufsicht Bafin geschlossen und hat inzwischen Insolvenzantrag gestellt. Damit kann Neckarsulm auf die dort angelegten Gelder derzeit nicht zugreifen. Die städtische Anlage bei der Greensill Bank entsprach den geltenden Geldanlage-Richtlinien der Stadt. Das hat auch eine von OB Hertwig beauftragte interne Sonderprüfung bestätigt.

35 Kommunen
Von der Insolvenz der Greensill Bank sind 35 Kommunen in ganz Deutschland betroffen. Alle geschädigten Gemeinden haben sich zu einer Interessensgemeinschaft auf Bundes- und Landesebene zusammengeschlossen, um alle geeigneten Rechtsmittel einzulegen und Schadensersatzansprüche zu prüfen. Neckarsulm hat sich dieser Interessensgemeinschaft auf Landesebene angeschlossen. Zu den Geschädigten in Baden-Württemberg gehören Bad Dürrheim, Bötzingen, Heidenheim, Hüfingen, Mengen, Sachsenheim und Weissach. snp

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