Interkulturelle Woche in Neckarsulm startet am 19. September mit Weltkindertag


Leopold tritt am 19. September in der Musikschule auf. Foto: Loup Deflandre

13.09.2021

NECKARSULM Die Interkulturelle Woche in Neckarsulm startet mit dem Weltkindertag am Sonntag, 19. September. Kinder, Eltern und Besucher sind herzlich zur Familienschnitzeljagd am 19. September von 13 bis 17 Uhr in der Innenstadt eingeladen. Am Sonntagabend um 19.30 Uhr unterhält der Mannheimer Künstler Leopold die Gäste in der Städtischen Musikschule mit „Queer Power Pop“ und wirbt damit für das Motto der Interkulturellen Woche 2021: „#offen geht“. Die Aktionswoche dauert bis zum 3. Oktober. Das komplette Programm ist abrufbar auf der städtischen Homepage unter www.neckarsulm.de/Familie & Soziales/Integration/Interkulturelle Woche.

Der Weltkindertag findet erstmals im Neckarsulmer Stadtkern statt und bietet ein vielfältiges Angebot für Familien. Veranstalter sind die Stiftung Starke Familien, das Kinder- und Jugendreferat der Stadt und der Lions-Club Neckarsulm. Die Schnitzeljagd findet in einem coronakonformen, dezentralen Format statt. Es gibt 18 unterschiedliche Stationen, die über die gesamte Innenstadt verteilt sind.

Familien und Kinder können die Schnitzeljagd an jeder beliebigen Station beginnen. An der ersten Station erhalten die Teilnehmer den Stationenplan, eine Stempellaufkarte und eine Weltkindertags-Tasche. Wer mindestens zehn Stationen absolviert hat, kann sich auf dem Marktplatz eine kleine Überraschung abholen.

Stationen
Die Stationen bieten jede Menge Spielspaß, darunter eine Spielstraße, Mal- und Bastelaktionen, Glitzer-Tattoos, ein Kamishibai-Theater, in dem die Sankt Martins-Geschichte erzählt wird, Sackhüpfen, Büchsenwerfen, ein Glücksrad, eine große bunte Kunstaktion und einen Musikparcours in der Neutorgasse. Wegen dieser Spielaktion ist die Neutorgasse am 19. September von 11 bis 18 Uhr für den Verkehr voll gesperrt.

Queer Power Pop
Für Gemeinschaftsgefühl, Selbstliebe und Gleichberechtigung, gegen Hassbotschaften, Diskriminierung und Ausgrenzung engagiert sich der queere Sänger, Songwriter, Vocal Coach und Aktivist Leopold. Bei dem Konzert am Sonntag, 19. September, um 19.30 Uhr in der Städtischen Musikschule können sich die Besucher von seiner besonderen Stimme überzeugen. Zu seinen musikalischen Vorbildern zählen Künstlerpersönlichkeiten wie Aretha Franklin, Prince und David Bowie ebenso wie Beyoncé und Janelle Monáe. snp