Illustrierte Zeitreise in 125 Etappen

Neues Stadtgeschichtsbuch zum Jubiläum erschienen

Zur 1250-jährigen Stadtgeschichte gehört auch das dunkle Kapitel Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg und die Stadtzerstörung am 1. März 1945. Foto: Stadtarchiv

5.03.2021

NECKARSULM Die Zerstörung der Stadt Neckarsulm durch einen amerikanischen Bombenangriff kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges jährte sich am 1. März zum 76. Mal.

Anlässlich des 75. Jahrestages erinnerte die Stadt im vergangenen Jahr mit einem Gedenkprogramm unter dem Motto „75 Jahre Erinnern – 75 Jahre Frieden“ an diesen schwarzen Tag in der Stadtgeschichte. Im Jahr des Stadtjubiläums rückte dieses schreckliche Ereignis wieder in den Blickpunkt der Erinnerung.

Das neue Stadtgeschichtsbuch „Sulm ain Stättl – Neckarsulm. Eine illustrierte Zeitreise in 125 Etappen“ thematisiert die Stadtzerstörung in dem Kapitel „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“. Das neue Buch zur Stadtgeschichte erscheint im Rahmen des Jubiläums „Stadt Neckarsulm – 1250 Jahre vollerleben“ und ist im Neckarsulmer Buchhandel erhältlich.

Dunkles Kapitel 
Zur 1250-jährigen Stadtgeschichte gehört auch das dunkle Kapitel „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“. Die Autorinnen und Autoren schildern den verheerenden Angriff amerikanischer Bomber am 1. März 1945 und ordnen die Stadtzerstörung in den historischen Kontext des Nationalsozialismus und des von Deutschland begonnenen Krieges ein. Auf idyllische Ansichten der Neckarsulmer Altstadt vor der Zerstörung folgen Bilder der verwüsteten Stadt 1945. Darüber hinaus beleuchtet das Buch die letzten Kriegstage, in denen auch der Ortskern von Obereisesheim durch Artilleriebeschuss beschädigt wurde.

Mahnung 
Das Ausmaß der Kriegsschäden wurde in den Nachkriegsjahren anhand von großformatigen Plänen dokumentiert, die im Stadtgeschichtsbuch in Auszügen abgedruckt sind. In den Folgekapiteln erzählen die Autorinnen und Autoren anschaulich vom Wiederaufbau und den Neckarsulmer Wirtschaftswunderjahren.

Der Untergang der Stadt im Bombenhagel bleibt aber als „Neckarsulmer Trauma“ für immer im kollektiven Gedächtnis. Und der 1. März bleibt für immer ein Tag der Mahnung zum friedlichen Zusammenleben in Europa. snp 


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