Neckarsulmer Stimme

Hilfe für Behinderte: Mobilitätszentrale der Bahn bietet Untersstützung an rund 300 Bahnhöfen in Deutschland

Plätze für Rollstuhlfahrer sind in Zügen ausgewiesen – doch zuerst muss man vom Bahnsteig erstmal in den Zug hineinkommen. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn
Plätze für Rollstuhlfahrer sind in Zügen ausgewiesen – doch zuerst muss man vom Bahnsteig erstmal in den Zug hineinkommen. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn
DEUTSCHE BAHN Menschen mit Behinderung benötigen bei Bahnreisen mitunter Unterstützung. Wer beim Einsteigen und Aussteigen auf Hilfe angewiesen ist, kann diese online bei der Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn beantragen. Das ist über ein Online-Formular, telefonisch oder per Mail möglich. Das sollte man bei Inlandsreisen bis spätestens 20 Uhr am Vortag tun, bei grenzüberschreitenden Reisen sogar 48 Stunden vorher.

Anmeldung Eine Anmeldung empfiehlt sich immer. Zwar sei an Bahnhöfen mit Servicepersonal spontane Hilfe möglich. Doch es besteht das Risiko, dass zum gewünschten Zeitpunkt kein Mitarbeiter zur Verfügung steht, heißt es in den Zugangsregelungen der Bahn. Die Mitarbeiter seien an rund 300 Bahnhöfen vor Ort oder kommen für Hilfeleistungen dorthin. Im Netz gibt es eine Liste dieser Bahnhöfe. An allen anderen Bahnhöfen steht der Service nicht zur Verfügung.

Wer keine Hilfeleistung durch Bahnpersonal braucht, aber etwa auf funktionierende Aufzüge und Rolltreppen angewiesen ist, bekommt in der App „DB Barrierefrei“ aktuelle Informationen dazu. Auch Anzeigen an den Bahnhöfen werden damit akustisch oder visuell wiedergegeben. Nach Angaben der Bahn sind bundesweit etwa drei Viertel aller Bahnhöfe stufenlos erreichbar. Gut die Hälfte hat Bahnsteige, die bei bestimmten Zügen einen Einstieg ohne Höhenunterschiede erlauben. dpa

INFO Kontakt
Telefon: 0180 6512512;
E-Mail: msz@deutschebahn.com;
Web:https://hilfeleistung.specials-bahn.de


Verdiente Mitstreiterin

Geburtstag - Ehrenmitglied Ingrid Volkert wird 80 Jahre alt

Ingrid Volkert. Foto: Karl-Heinz Leitz
Ingrid Volkert. Foto: Karl-Heinz Leitz
Von Karl-Heinz Leitz

Mit Ehrenmitglied Ingrid Volkert von der Neckarsulmer Sport-Union wurde am Mittwoch eine überaus engagierte Turn- und Hauptvereins-Mitstreiterin 80 Jahre alt. Sie war für Jahrzehnte die „gute Seele des Vereins“.

Mädchen für alles „Mutter, Motor und Mädchen für alles“ war die zutreffende Bezeichnung für Ingrid Volkert, von der NSU-Turnabteilung. Später war sie ab 1993 bis zur Fusion zur „Neckarsulmer Sport-Union“ (NSU) im November 2008 zudem für den Hauptverein als SVN-Geschäftsstellenleiterin im unermüdlichen Einsatz. In ihren Händen lagen die vielfältig anfallenden verwaltungstechnischen Aufgaben, mit Mitglieder-Verwaltung sowie jeglichem Schriftverkehr an Sparten, Ämter, Behörden und Sportverbände. Zu ihrem Aufgabenbereich gehörten zudem noch viele den Hauptverein betreffende organisatorischen Dinge wie etwa beim Unterländer Fasching später dazu noch die Fusions-Vorbereitungen. Nach der Fusion und Schaffung einer neuen Geschäftsstelle mit Geschäftsführer war Ingrid Volkert noch bis zu ihrer offiziellen Verabschiedung im November 2011 Ansprechpartnerin in den unterschiedlichsten Belangen. Doch auch noch hinterher war Ingrid Volkert noch in ihrer Stammsparte Turnen bei der Frauengymnastik im Einsatz. Ihr langjähriger Job als Kassen-Verwalterin bei den Turnern übergab sie 2013 – nach fast 30jähriger Tätigkeit – bei der Abteilungs-Hauptversammlung in jüngere Hände.

Vom Sport geprägt und eng mit dem Turnsport verbunden war Ingrid Volkert seit ihrer frühesten Jugend. Vorbelastet war sie in sportlicher Hinsicht bereits schon vom Elternhaus her. Selbst aktiv war sie im Kinderturnen gleich in den Nachkriegsjahren. In den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts schloss sich dann die Zeit als Jugendturnerin im Wettkampfsport an – und gleichzeitig wurde sie ab 1956 als Übungsleiter-Helferin beim Kinderturnen eingesetzt. Schon ab dieser Zeit begleitete Ingrid Volkert wichtige Ämter innerhalb der Turnabteilung: So wurde sie 1970 für lange Jahre zur Schriftführerin gewählt, ab 1977 leitete sie das Mädchen-Kinderturnen. 1978 erfolgte die offizielle Wahl zur Kinder-Turnwartin; außerdem legte sie damals in diesem Bereich die Übungsleiter-Lizenz ab. Später kam noch die Befähigung nach den Richtlinien Übungsleiter „Pluspunkt Gesundheit DTB“ dazu.

2002 wurde ihr als höchste Auszeichnung überhaupt die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Spaß und Aktion am 3. September im Pichterich

KINDERFERIENPROGRAMM Am Dienstag, 3. September, heißt es im Neckarsulmer Pichterich-Stadion wieder „Werfen wie Robert Harting“ – „Nur Fliegen ist schöner“ oder „Sprinten wie Usain Bolt“.

Für alle interessierten Kinder ist dabei von 10 bis 15 Uhr jede Menge Spaß und Aktion geboten. Mitmachen können Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahre. Sie sollen bitte Turnschuhe und der Witterung angepasste Kleidung mitbringen. Für Essen und Trinken wird von der Abteilung Leichtathletik gesorgt. Der Unkostenbeitrag hierfür liegt bei fünf Euro.

Anmeldungen sollten bis spätestens kommenden Sonntag, 1. September, unter der E-Mail-Adresse kontakt@nsu-leichtathletik.de eingereicht werden. khl

Matratzen bergen tödliches Risiko

Gut für den Rücken, schadstofffrei und sicher – so soll die ideale Kindermatratze sein. Bei vier von 14 Matratzen besteht aber Erstickungsgefahr für Babys, warnt die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe September 2019). Insgesamt fielen sechs der getesteten Schlafunterlagen mit den Noten „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch. Ein Lichtblick: Das günstigste Produkt schnitt mit „sehr gut“ ab. Was die Schadstoffbelastung angeht, hatten die Prüfer nicht viel zu bemängeln. Die Erstickungsgefahr entsteht den Angaben nach dadurch, dass die betroffenen Matratzen auf jeweils einer Seite zu weich sind. Liegen Säuglinge in Bauchlage, können sie mit dem Gesicht so weit einsinken, dass sie keine Luft mehr bekommen. Bei fünf Unterlagen bestand zudem eine Gefahr durch leicht zugängliche Füllungen, abbrechende Reißverschlussgriffe und sich ablösende Aufkleber. Da sich viele Babys alles in den Mund stecken, können sie auch dadurch ersticken, so die Tester. Vor dem Gebrauch sollten Eltern alle Matratzen einige Tage auslüften sowie alle Aufkleber und löslichen Teile entfernen. dpa
 

Lacher der Woche


Endlich“, ruft Herr Matthiesen im Schuhgeschäft freudig aus. „Endlich ein Schuh, der nicht und zwickt. Den nehme ich.“ – „Aber mein Herr, das ist kein Schuh, das ist der Karton.“