Geldsegen für Glück-Auf-Halle in Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshall erhält von der Städtebauförderung Baden-Württemberg 936000 Euro Finanzhilfen für die Sanierung

Die Glück-Auf-Halle wird mit finanzieller Unterstützung aus dem Investitionspakt „Sportstätten“ gefördert. Neben der energetischen Sanierung der Fassade ist die Erneuerung der Fenster und Innentüren sowie des Sportbodens geplant. Foto: privat

11.02.2021

Mit Finanzhilfen auf Rekordniveau in Höhe von insgesamt 265 Millionen Euro fördert das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau auch in diesem Jahr städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen. Davon kommen rund 90,7 Millionen Euro vom Bund. Auch Bad Friedrichshall wird berücksichtigt.
  

Stadtwerke Bad Friedrichshall

Gefördert werden im Städtebauförderprogramm 2021 insgesamt 361 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen: 49 neue und 289 laufende Maßnahmen, sowie 23 Einzelvorhaben im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts „Sportstätten“. Dafür stellte die Stadt Ende 2020 einen Antrag, dieser wurde nun bewilligt. Bad Friedrichshall erhält einen Anteil aus dem Fördertopf: Insgesamt 930 000 Euro fließen in die Maßnahme „Sanierung Glück- Auf-Halle“. Die Städtebauförderung erweist sich gerade in diesen finanziell schwierigen Corona-Zeiten als Stabilisator und Motor. Mit der Bewilligung dieser Förderung gibt das Land Planungssicherheit für das städtebauliche Vorhaben. Voraussetzung für die Förderung war, dass die Sportstätte in einem städtebaulichen Erneuerungsgebiet liegt und sich im Eigentum der Kommune befindet. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Glück-Auf-Halle belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Neben der energetischen Sanierung der Fassade ist die Erneuerung der Fenster und Innentüren sowie des Sportbodens geplant. sta
   

Städtebauförderung

Seit 1971 leistet die Städtebauförderung in Baden-Württemberg mit einem Fördervolumen von bisher rund 8,37 Milliarden Euro einen Beitrag zur Behebung städtebaulicher Missstände. Fast 900 Kommunen im Land wurden in den vergangenen 50 Jahren bei der städtebaulichen Erneuerung von Bund und Land unterstützt. sta

Digitale Ansprache zum neuen Jahr

Traditionell im Januar findet der Neujahrsempfang statt, bei dem Bürgermeister Timo Frey das zurückliegende Jahr Revue passieren lässt und einen Ausblick gibt. In diesem Rahmen werden auch ehrenamtlich Tätige und Blutspender geehrt. Doch ungewöhnliche Zeiten erfordern eine ungewöhnliche Neujahrsansprache, deshalb hat die Stadt Rück- und Ausblick in einem Video zusammengefasst. Die Ehrungen müssen noch warten, aber die Stadt hofft, dass es spätestens beim Neujahrsempfang 2022 wieder zu persönlichen Begegnungen und- öffentlichen Ehrungen kommt. sta

Neuer Internetauftritt

Freiwillige Feuerwehr präsentiert sich online

Unter www.feuerwehr-friedrichshall.de präsentiert sich die Feuerwehr moderner, benutzerfreundlicher und barrierefrei. Durch optische Kacheln sind die wichtigsten Themen übersichtlich dargestellt, und über sogenannte Quicklinks kommen Nutzer direkt zu interessanten Themen wie Hochwasser, Brandschutz, Sperrungen und Baumaßnahmen. Es gibt aktuelle Nachrichten, aber auch Einsatzberichte, Beschreibungen von Einsatzfahrzeugen, Feuerwehrhäusern, Oldtimern, Infos über den Förderverein und vieles mehr. Die neue Menüstruktur ermöglicht eine schnelle und einfache Inhaltsrecherche. Die Seite wurde für verschiedene Endgeräte optimiert und ist barrierefrei gestaltet. Ziel ist, dass sie auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen ohne große Schwierigkeiten genutzt werden kann, wie beispielsweise Benutzer, die schlecht hören oder sehen oder keine Maus benutzen können. sta

Ursprüngliche Verbindung durch Salz und Sole

Vor 70 Jahren wurden Bad Friedrichshall die Stadtrechte verliehen

Die Stadt Bad Friedrichshall feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. Die Gemeinde Bad Friedrichshall gibt es aber schon länger: Diese entstand 1933 durch den Zusammenschluss der Orte Kochendorf und Jagstfeld, zu denen 1935 noch Hagenbach hinzukam. Verbunden waren die drei Gemeinden durch die Saline Friedrichshall: Jagstfeld hatte die Saline, Kochendorf das Bergwerk und Hagenbach den notwendigen Salinenkanal.

Zur Stadt wurde Bad Friedrichshall dann 1951 mit der Verleihung der Stadtrechte. 1972 wurde Duttenberg eingemeindet und 1975 Untergriesheim. Plattenwald ist der jüngste Stadtteil. Er entstand im Zuge des Wohnungsbauprogramms des Landes Baden-Württemberg in den Jahren 1992 bis 1998, wobei 1993 die ersten Bewohner dort einzogen.

Zahlen und Fakten
Der Name „Friedrichshall“ geht auf den ersten württembergischen König Friedrich I. zurück, der von 1812 bis 1816 erfolgreich nach Salz bohren ließ. Die Bezeichnung „Bad“ kam hinzu, weil Jagstfeld früher ein bekanntes Solbad war. Insgesamt hat Bad Friedrichshall knapp 19 800 Einwohner, die sich auf die einzelnen Stadtteile verteilen. Jagstfeld zählt 4122, Kochendorf 8841, Hagenbach 1438, Duttenberg 1085, Untergriesheim 1315 und Plattenwald 2938 Einwohner.

Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 2471 Hektar, die Siedlungsfläche 472, Wohnbaufläche 236, Industrie- und Gewerbefläche sind 123, Landwirtschaftsfläche 1454, Waldfläche 177 und Wasserfläche 85 Hektar. Sechs Teilorte, vier Schlösser, eine Burg, drei Flüsse und ein Salzbergwerk – Zahlenspiele, die die Stadt einzigartig machen.

Die Geschichte erlaufen
Auf dem Salzwanderweg lässt sich Geschichte erlaufen: Dort ist auf 14 Informationstafeln die Salzgeschichte Bad Friedrichshalls dargestellt. Die ausführliche Stadthistorie findet sich im Internet auf der Seite www.friedrichshall.de unter dem Menüpunkt Unser BFH, Stadtteile oder Geschichte. sta