Mit Führungs-Trio in die Zukunft

ERLENBACH Musikverein blickt bei Mitgliederversammlung auf besonderes Jahr zurück


18.07.2021

Unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln – und damit erstmals ohne musikalische Eröffnung – fand die Mitgliederversammlung des Musikvereins Erlenbach statt, in deren Mittelpunkt Wahlen und Funktionärsberichte standen. Dabei informierten Vorsitzender Daniel Hahn und seine Vorstandskollegen Sigrid Iwanitzky (Kassiererin), Matthias Bartsch (Orchester), Stefan Diefenbach (Wirtschaft) und Elena Schadt (Jugend) über die Aktivitäten und Zahlen im zurückliegenden Berichtszeitraum.

Der Verein blickt auf ein außergewöhnliches Jahr 2020 zurück. Die Corona-Pandemie machte der Jahresplanung bereits mit dem ersten Lockdown Mitte März, kurz vor dem geplanten Frühjahrskonzert, einen Strich durch die Rechnung. Verschiedene interne Aktionen wie Zoom-Meetings oder die Teilnahme an der „Klopapier-Challenge“ hielten in dieser Zeit ein Stück Vereinsleben aufrecht. Erst im Juli begann unter strengen Hygienerichtlinien wieder die Probenarbeit. Auch das Erlenbacher Weinfest fand nicht wie geplant statt, doch zum Glück gab es die Alternative „Weinfest#Daheim“. Der „Ständle-Sonntag“ im Oktober war der letzte Termin, bevor der nächste Lockdown im November die weiteren Planungen beendete.

Dirigentenwechsel
Jugendleiterin Elena Schadt berichtete vom Dirigentenwechsel beim Jugendorchester hiwae&driwae zum Ende des Jahres. Seit der Wiederaufnahme der Proben im Juli leitet Simon Wache die Jugend und löst an dieser Stelle Evgeniy Guzhavin ab.

Neue Vorsitzende
Die Neuwahlen brachten einige Veränderungen. Nach sechs Jahren als Vorsitzender gab Daniel Hahn sein Amt aus beruflichen Gründen ab. Mit einer entsprechenden Satzungsänderung, im vorhergehenden Tagesordnungspunkt einstimmig beschlossen, wurden von der Mitgliederversammlung die Weichen gestellt, künftig mit einer Führungsspitze aus drei gleichberechtigten Vorsitzenden die Strukturen des Vereins zu verändern.

Die drei Vorstandsbereiche wurden von der Versammlung jeweils einstimmig gewählt und teilen sich so auf: Vorsitzender Musik und Organisation: Matthias Bartsch, Vorsitzende Mitglieder und Finanzen: Sigrid Iwanitzky und Vorsitzende Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsbetrieb: Susanne Kühner.

Des Weiteren standen die zweite Kassiererin Bianca Scheurer, der zweite Wirtschaftsführer Jens Varga und die zweite Jugendleiterin Sandra Schadt zur Wahl. Auch hier war das Ergebnis einstimmig. Neue Beisitzer sind Daniel Hahn, Rainer Umminger, Rolf Varga, Florian Kerner und Lisa Kernert. Kassenprüfer bleiben Regina Krause-Horst und Wolfgang Lechner.

Abschließend bedankte sich Matthias Bartsch bei Daniel Hahn mit einem Weinpräsent für dessen sechsjährige Amtszeit. NSt
   


Beratungskompetenz ist gefragter denn je

NECKARSULM Apotheken in Neckarsulm und Umgebung ziehen ein erstes Corona-Resümee. Gerade in Zeiten der Pandemie wünschten sich viele Menschen kompetente und zuverlässige Ansprechpartner für alle Fragen rund um Hygiene und Gesundheit, heißt es in dem Schreiben.

Dies zeige sich auch in den Apotheken vor Ort: „Viele Kundinnen und Kunden kommen seit Beginn der Pandemie sehr verunsichert und mit großem Beratungsbedarf zu uns“, so die Neckarsulmer Apothekerin Carolin Wolfgarten. „Beratung ist eine verpflichtende Kernkompetenz der Apotheke“ – so ist es auch gesetzlich festgehalten. „Um diesen Bedarf fundiert stillen zu können, sind alle beratenden Personen breit ausgebildet.“ Die Pharmazeutisch-Technischen Assistenten müssen eine anspruchsvolle Ausbildung absolvieren. Apotheker durchlaufen ein intensives Studium zuzüglich drei Staatsexamina, um auch in komplizierten Gesundheitsfragen Bescheid zu wissen.

„Gerade hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen“, fügt Apothekerin Dr. Anja Stremmer aus Bad Friedrichshall hinzu. „In Beratungs situationen reicht es nicht aus, einfach einen Briefkasten aufzustellen und nur die Rezepte zu beliefern.“

Weil Beratung und Kundenkontakte immer vielfältiger würden, passten sich die Apotheken fortwährend dem Bedarf an. „Der Lieferservice, den nahezu jede Apotheke anbietet, spielt dabei vor allem für immobile Menschen eine große Rolle.“ Telefonisch beraten und durch den Botendienst mit lebenswichtigen Medikamenten versorgt habe man in jüngster Zeit aber auch in Quarantäne befindliche Personen. Viele Apotheken hätten zudem die Genehmigung vom Regierungspräsidium, Arzneien per Post an entlegenere Orte zustellen zu dürfen.

Außerdem könne Arznei oft auch per App vorbestellt werden – ein Vorteil für Berufspendler, den die „Logistikexperten“ bieten. Denn anders als der Einzelhandel werden Apotheken nicht nur mehrmals wöchentlich, sondern mehrfach täglich mit bestellter Ware beliefert. Dank eines flächendeckenden Apotheken-Netzes in der Region sei somit „eine schnelle und qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung gewährleistet“. NSt

Lacher der Woche

Helene fragt ihre Mutter: „Mutti, wo warst du eigentlich, als ich geboren wurde?“ – „Im Krankenhaus.“ – „Und Papi?“ – „Der war auf der Arbeit!“ – „Na, das ist ja toll! Da war also überhaupt keiner da, als ich ankam!“