Jetzt aber schnell: Schon bald ist Heiligabend

Dass Weihnachten im kleinen Kreis stattfindet, ist kein Grund, an gutem Essen, festlichen Ritualen und schönen Geschenken zu sparen

Die Uhr tickt: Nur noch wenige Tage, dann ist Weihnachten. Foto: Light_Impression/stock.adobe.com

Keine Weihnachtsmärkte, keine Adventsfeier im Betrieb, kein Powershopping – für viele Menschen ist in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit deutlich anders ausgefallen als in der Vergangenheit üblich. Doch der Pandemie und Corona zum Trotz: Weihnachten findet auch im Jahr 2020 statt.Nur ein bisschen anders wird es sein. Statt mit der Großfamilie sitzt man eben nur im kleinen Kreis zusammen – gemütlich und ohne Stress. Selbst Gottesdienste und Messen kann man bequem und sicher am heimischen TV-Gerät oder Computer verfolgen.   

Karpfen
Traditionell gibt es an Heiligabend in vielen Familien Fisch zum Essen. Ein Klassiker auf der Festtags-Speisekarte ist der Karpfen, der sich etwa im Ofen ganz einfach zubereiten lässt. Und während der Fisch ohne großes Zutun im Ofen gart, steht vor allem für die Kinder der Höhepunkt des Abends an. Im Hinblick auf den lange drohenden und nun vollzogenen Lockdown haben die meisten in diesem Jahr schon rechtzeitig die Geschenke für ihre Lieben besorgt. Wer jetzt noch eine Kleinigkeit benötigt, die sich zum Beispiel auch gut per Post verschicken lässt, findet bei vielen Einrichtungen und Geschäften die Möglichkeit, online einen Gutschein zu erwerben. Der lässt sich meistens gleich zu Hause ausdrucken oder wird auf Wunsch an die angegebene Adresse versandt.

So lässt sich gleichzeitig ein bisschen Hoffnung verschenken: Denn was jetzt ausfallen muss, um die Infektionszahlen deutlich zu senken, das kann der Beschenkte eines Tages wieder genießen – und es wird dann etwas ganz besonderes sein. Ob Wellness, Kultur, Reisen: Es darf auch ein bisschen von besseren Zeiten geträumt werden.

Konsum wurde häufig klein geschrieben in den vergangenen Monaten – fehlte doch vielfach die Gelegenheit zum Geld ausgeben. Kein Wunder, wenn nun viele auf die Idee kommen, sich mit dem gesparten Geld selbst eine Freude zu machen. Warum nicht endlich die Wohnung runderneuern, warum nicht über das automatisierte Smart Home nachdenken oder wenigstens das Garagentor elektrifizieren? In Zeiten wie diesen, in denen deutlich geworden ist, wie wichtig ein komfortables Zuhause ist, sollte es an Ideen gewiss nicht mangeln. red