Wohlfühlen auf Schritt und Tritt

Bodenbeläge für jeden Zweck - Vom Echtholzparkett bis zum preiswerten Laminat

Langlebig und zeitlos: Als Bodenbelag ist Parkett aus Massivholz nach wie vor ein gefragter Klassiker. Foto: Förderation der EuropäischenParkett-Industrie

Boden ist nicht gleich Boden. Häuslebauer und Renovierer stehen vor der Frage, welchen Belag sie wählen sollen. Doch darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Schließlich muss der Boden auf die Bedürfnisse der Bewohner und die Wohnraumsituation abgestimmt werden.

Preis und Anspruch Manche Menschen möchten keinen Kunststoff im Haus und schließen Vinyl aus. Andere ärgern sich über jeden noch so kleinen Kratzer. Für sie sind Echtholzböden nicht das Richtige. Wer für wenige Jahre zur Miete lebt, greift eher auf Laminat zurück. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Preis. Zwar sollte niemand mehr ausgeben, als er sich leisten kann, aber er sollte vor allem die praktischen Anforderungen an den Boden berücksichtigen und nicht nur nach dem Preis entscheiden.

Eine Kardinalfrage ist die schafft der Optik: Schließlich man mit dem Bodenbelag die Bühne für die Möbel. Viele Dekore passen optimal in hochwertig und modern eingerichtete Räume. Auch wenn Trends bei der Einrichtung immer wieder wechseln: Bei Parkett und Massivholzdielen hängt die Optik von der Holzart und dem Bearbeitungsverfahren ab. Laminat und Vinylböden bieten eine größere Auswahl an Dekoren. In Holzoptik wirken sie auf den ersten Blick wie Parkett.

Parkett und Massivholzdielen lassen sich mehrfach abschleifen, wenn Kratzer oder andere Beschädigungen an der Oberfläche entstanden sind. So hält Massivparkett, das bis zu 22 Millimeter stark ist, richtig gepflegt - über mehrere Generationen. Aber auch Mehrschichtparkett lässt sich abschleifen. Das geht bei Laminat, Vinylböden, Linnicht. oleum und Korkböden Laminat ist aufgrund der speziellen Oberfläche besonders robust, aber Beschädigungen lassen sich nicht beseitigen. Für kleinere Kratzer, Flecken oder Macken im Laminatoder Vinylboden gibt es ReparaturSets, mit denen sich beschädigte Stellen optisch angleichen lassen. Dafür sind Laminat, Vinyl und Linoleum sehr pflegeleicht. Staubsaugen und feuchtes Wischen reichen völlig aus. Parkett, Massivholzdielen und die meisten Korkböden müssen nach der Erstpflege regelmäßig behandelt werden - zusätzlich zur laufenden schonenden Reinigung.

Altersgerecht Wohnen Dies bezieht sich übrigens nicht nur auf Senioren, sondern auf alle Altersgruppen. Bei jungen Familien spielen vor allem die Kinder eine entscheidende Rolle. Kinder krabbeln und spielen auf dem Boden. Deshalb sollte er keine Schadstoffe enthalten. Bei Holzböden gilt es darauf zu achten, dass die Oberflächen nicht mit schädlichen Lacken behandelt worden sind. Kork und Linoleum sind ebenfalls wohngesunde Lösungen. Sie werden aus natürlichen Rohstoffen gefertigt. Auch Laminat kommt ohne Zugabe von bedenklichen Zusätzen aus. Dank strenger EU-Vorgaben eignen sich Vinyl und Designböden von renommierten Herstellern fürs Kinderzimmer, die hygienisch und pflegeleicht sind. Sie enthalten weder giftige Weichmacher noch Phthalate. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für einen PVC-freien Designboden. Auch ein Korkboden ist Kinderzimmer geeignet. Er ist fußwarm, elastisch und weich. Eventuelle Stürze federt er besser ab als Fliesen. Zudem ist ein solcher Bodenbelag pflegeleicht und dämmt von Natur aus den Schall.

Zeitlos kompatibel In Mietwohnungen entscheidet meistens der Vermieter über den Bodenbelag, manchmal aber auch der Mieter. Vermieter wählen für Mietwohnungen am besten einen schlichten und zeitlosen Bodenbelag. Dieser ist mit verschiedenen Einrichtungsstilen und Geschmäckern kompatibel. In einigen Fällen ist der Mieter selbst für die Anschaffung eines Bodens verantwortlich. 

Wer nicht allzu viel investieren möchte, für den sind Laminatoder Vinylboden eine gute Alternative zu Holz. Natürlich erreichen die mehrschichtig aufgebauten Böden nicht die gleiche Haltbarkeit wie Parkett, sie bieten aber dennoch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. red