E-Auto bequem zu Hause laden

Für Besitzer eines lokal emissionsfreien Fahrzeugs empfiehlt sich eine Wallbox – Staatliche Förderung

Strom zapfen: Schneller als an normalen Steckdosen geht das an öffentlichen Ladestationen oder mit einer sogenannten Wallbox zu Hause. Foto: dpa

26.04.2021
Jonas GmbH

Die Zahl der neuen Elektroautos in Deutschland ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Allein im Januar und Februar wurden fast 35 000 reine batterieelektrische Fahrzeuge neu angemeldet – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Und weil die Autos meist zu Hause geladen werden, schaffen sich viele ihrer Besitzer eine Ladestation für die eigene Garage an – wie beim Kauf des E-Autos mit kräftiger finanzieller Hilfe des Staates.

900 Euro Zuschuss
Der Bund hat seine Förderung erst kürzlich um 100 Millionen auf nunmehr 400 Millionen Euro aufgestockt. Rund 300 000 Anträge auf einen Zuschuss sind nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums bislang eingegangen. Die KfW zahlt beim ,,Zuschuss 440“ einen Beitrag in Höhe von 900 Euro für Anschaffung und Installation einer intelligenten, also steuerfähigen 11-kW-Wallbox. Der Antrag muss vor dem Kauf der Wallbox gestellt werden, wie erfährt man im Netz unter kfw.de/440.

Strompreis
Doch mit einer solchen Wallbox zum Laden allein ist es nicht getan. Auch ein günstiger Strompreis ist für den weiteren Ausbau der Elektromobilität wichtig. Dafür sollen auch dynamische Tarife sorgen, die dem Auf und Ab an der Strombörse folgen und die nachts meist niedrigeren Preise an die Verbraucher weiterreichen. Durch solche Tarife könne es „günstiger sein, das Elektroauto nachts zu laden statt kurz nach Feierabend“, hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit Blick auf den Entwurf für das neue Energiewirtschaftsrecht gesagt. Mit dem Gesetz sollen Versorger verpflichtet werden, solche flexiblen Strompreise anzubieten, mit dem auch bei Wärmepumpen fürs Heizen Geld gespart werden könnte. dpa