Den Staub des Alltags von der Seele wischen

Wer sich dem Garten zuwendet, spürt Freiheit, Zufriedenheit und Glück

Wer den Sommer in die Vase holen will, muss die Schnittblumen spätestens jetzt ins Beet bringen. Foto: dpa

23.04.2021

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

es ist eine Freude, zu sehen, auf welch große Resonanz das Monatsthema Garten bei Ihnen, den Leserinnen und Lesern der Heilbronner Stimme, Kraichgau Stimme und Hohenloher Zeitung, stößt. Das mag auch daran liegen, dass das Werkeln in freier Natur uns allen in Zeiten der Corona-Beschränkungen ein Stückchen unserer geliebten Freiheit bewahrt, die wir alle so sehr vermissen.

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Da trifft es sich gut, dass Gartenarbeit glücklich macht. Das ist wissenschaftlich eine längst bewiesene Tatsache. Doch was der Seele frei nach dem Motto „Ein schöner Garten wischt den Staub des Alltags von der Seele“ so gut tut, kann dem Körper durchaus schaden. Vor allem dann, wenn mit falschem Werkzeug hantiert, in schlechter Haltung gejätet und gepflanzt oder die Sicherheit außer Acht gelassen wird. Da kommt es schon mal zu „Rücken“, Unfällen oder kleineren Verletzungen. Mit ein paar Tricks lassen sich solche Wehwehchen aber ganz einfach vermeiden. Wie Sie gesund durch die Freiluftsaison kommen, das erfahren Sie auf den.

Zeige mir deinen Garten – und ich sage dir, wie du bist: Weche Wirkung ein Garten entfaltet, das hängt entscheidend von der Bepflanzung ab – wobei die Wahl der Farben die größte Rolle spielt. So kann die Sommeroase ruhig oder belebend, kühl oder fröhlich wirken. Mit den richtigen Farben lassen sich die vorhandenen Flächen je nach Wunsch sogar optisch vergrößern oder verkleinern.

Mit Moos zu viel los: Von wegen vorzeigbar. Der lange, harte Winter hat der Grasfläche alles andere als gut getan. Moos und Unkraut setzen dem Rasen zu, von sattem Grün keine Spur. Deshalb braucht der jetzt dringend eine Frühjahrskur – mit jeder Menge Pflege und noch mehr Dünger.

Was gibt es Schöneres, als sich den Garten ins Haus zu holen – mit einem Blumenstrauß aus dem eigenen Beet. Von der Rose bis zur Gladiole, von der Aster bis zur Dahlie: Die Auswahl an geeigneten Schnittblumen ist riesig. Doch allen Schnittblumen ist eines gemein: Was in die Vase soll, muss jetzt in die Erde, denn der Sommer wird im Frühling gepflanzt – also nix wie ran ans Beet.

Schließlich besteht auch der berühmte „Grüne Daumen“ aus nichts anderem als Aufmerksamkeit und Zuwendung. In der Hoffnung, Ihnen mit dem bunten Themenmix in der neuen Ausgabe der „Grüne Oase“ noch mehr Lust auf die Arbeit an der Scholle gemacht zu haben, verbleibe ich mit den besten gärtnerischen Grüßen

Ihre Ulrike Kübelwirth